Geist entgiften
Wie entgifte ich meinen Geist?
Text Mike:
Viel, ja sogar sehr viel, wurde geschrieben über unseren Geist.
Meinem Wissen nach gibt es unzählige Fallstricke in der Esoterik, so wie auch über die Ansichten unseres Geistes.
Jede Erklärung ist und bleibt ein Modell, ein Konstrukt, auch mein Modell.
Die letzte Wahrheit gibt es nicht. Es gibt ,meinem WISSEN nach, nur eine sogenannte Wirklichkeit.
Wollen wir den Geist entgiften, sollten wir als erstes erkennen, dass wir EINZIGARTIG sind. Die einzigartig, manifestierte Individualität, inkarniert als Teil Gottes, oder nenne es Schöpfung, um genau die Erfahrungen zu machen, die wir in jedem Moment machen.
ES GIBT KEINE ZUFÄLLE!!!!!!!
Durch unzählige Methoden versuchen wir unseren Geist zu besänftigen, zur Ruhe zu zwingen, ihm den Chefsessel streitig zu machen. Gegen was wir da kämpfen, ist doch Teil von uns! Ein Teil der garnicht kontrolliert werden muss, dem wir nur durch eine veränderte Sichtweise begegnen dürfen.
Es darf erkannt werden, dass wir durch digitale Verblödung, modernem Sklaventum, ungesunder Nahrung etc.etc. pausenlos über den Geist ferngesteuert werden. Das wirkt sich auch auf das Gruppenbewusssein aus. Somit befinden wir uns im Kreislauf der Geschehnisse.
All dies geschieht nicht ohne Grund……wir bekommen so die Möglichkeit zu erkennen was wir nicht mehr wollen.
Alles beginnt immer erst mit einem polaren Ereignis. Dieses Ereignis geschieht immer parallel zur Polarität dieses Ereignisses. Dass heisst der Pluspol wird immer durch den Minuspol begleitet und umgekehrt.
Ohne einen von beiden würde die Batterie nicht funktionieren.
Wenn Kinder in Afrika z.B.verhungern ist das für manche grausam, für manche schlimm, für manche nicht zu ändern, für manche egal etc.etc. Diese Ereignisse stehen uns zur Verfügung, damit wir unserer Bestimmung folgen können. Wenn ich z.B.in diesem Leben (was so ist) die Erfahrung machen darf hungernden Kindern zu helfen, geht das nur, wenn es hungernde Kinder gibt. Das heisst nicht, dass es sie geben MUSS. Es gibt sie ja und dieser Umstand ist vielen Menschen bekannt und sie haben unglaublich viel Mitgefühl. Menschen die derart in Resonanz gehen mit z.B.diesen Ereignissen, können diese garnicht mehr ignorieren, weil es ihre Herausforderung in dieser Inkarnation ist, genau diese Umstände zu harmonisieren, indem sie aktiv daran mitwirken diese Umstände nachhaltig zu verändern.
Jetzt gibt es aber ein Problem…..wenn der Geist vernebelt und von pausenlosem Zwang besetzt ist, erschaffen zu müssen, um den materiellen Dingen nach zu jagen, wie ein Wolf einem Schaf, dann kann diese wundervolle Gabe nicht frei gesetzt werden.
Als erstes darf immer eine ERKENNTNIS erfolgen, um überhaupt bereit zu sein zu erfahren, dass sich eh alles ändert, ob nun mit, oder ohne mein zu tun. Der Unterschied ist nur der, dass wenn ich mich gegen mein Herzgefühl entscheide, aus Gründen des z.B.Sicherheitsdenkens, dann verirre ich mich in eine Schattenwelt, oder in Selbstzweifeln. Auch das ist nicht weiter schlimm und Teil des Schicksals, aber JEDES SELBST darf entscheiden, ob es das so möchte. und wie lange es beliebt das zu erfahren.
Den Umständen da draussen und den Anderen die Schuld zu geben, ist ein sich pausenlos wiederholender Prozess, bis jeder Einzelne erkennt, dass nur er SELBST diesen Prozess verändern und lenken kann. Im Grunde tut das jeder schon immer, nur ebend NOCH unbewusst. Wir werden das in unser Leben ziehen, dem wir die meiste Energie geben. Wem und was wir Energie geben, bestimmen aber WIR SELBST.
Die Entgiftung des Geistes ist das ERKENNEN, dass wir einzigartig und individuell sind. Einzig ins Fleisch (in Carne/inkarniert) gegangen um das zu erfahren, dass in einer anderen Ebene, einfach IST. Alles was IST, kann aber dort nicht erfahren werden.
Wenn also die Schöpfung Licht und die schillernste Liebe, der schillernsten Liebe hervorgebracht hat, dann ist das etwas was eben einfach so IST. Um aber zu erfahren was IST, muss es eine polare Welt geben. Wir sind hier um das zu erinnern und damit beendet sich dann das Spiel zunehmend. Die Polarität ist notwendig, aber es ist nicht notwendig sich in ihr zu verlieren, sondern der Beobachter von dem zu sein was hier gespielt wird. Damit transformiert sich jede Dramatik in Verständnis. Was nicht heisst, dass ich alles GUT HEISSEN muss und nie wieder leiden werde. Kann so sein, muss aber nicht. Ich weiss aber dann, dass das Leid, die Krankheit, die Gewalt etc. nur Projektionen einer nicht bewusst durch mein SELBST gelenkten Welt sind, um mich zu erinnern, dass nur MEINE EIGENE BEWUSST ERLEBTE UND GELEBTE INDIVIDUALITÄT, mich vom aktiven Teilnehmer des Spiels zum passiven Beobachter werden lässt.
Doch auch das ist EIN WEG!!!! Wie lange dieser dauert, obliegt dem Plan jeder Seele selbst. All das heisst nur, dass ich es erstmal akzeptieren darf wie es ist, erst dann kann es sich für mich, nicht nur sichtbar, sondern auch bewusst verwandeln.
DIE KUNST DES LEBENS IST MIT DEM ZUFRIEDEN ZU SEIN WAS ICH IM AUGENBLICK BIN UND HABE!
Wie gesagt, dass heisst nicht das ich alles gut heissen muss. Es geht nur um Akzeptanz, bevor ich etwas verändern kann. Was ich nicht wahrhaft akzeptiere kann (s)ich nicht wahrhaft verändern!!!!!!
….und vor allem vergessen wir immer wieder, dass wir jeden Tag sterben können…………..
Würdest Du das was Du gerade tust auch tun, wenn Du wüsstest Du würdest morgen Sterben?
Gifte in Lebensmitteln
Sarah:
Meine Recherchen,die raus in die Welt gehören,und ev.keiner zu glauben vermag was mit uns gemacht wird. Bei eurem nächsten Einkauf,achtet doch einfach mal darauf,was sich so zusätzliche alles für Dinge aufgelistet in den Lebensmitteln befindet. Das Wort Lebensmittel ist hier ein Betrug. Diese tragen nicht zum Leben bei. Ihr werdet verwundert sein was sich alles an Zusätzen darin versteckt.
Bitte lest das aufmerksam und denkt über eure Gewohnheiten bewusster nach. Hier im nachfolgenden Text sind einige von vielen Beispielen für euch aufgelistet.
Zusatzstoffe in Lebensmitteln
Immer mehr Lebensmittel enthalten Zusatzstoffe die sich schädlich auf den menschlichen Organismus auswirken. Wie schädlich sind diese Gifte aus dem Supermarkt? Welche Arten von Lebensmittel Gift gibt es? Welche Nebenwirkungen entstehen durch den Verzehr von Fertigprodukten und den darin enthaltenen Lebensmittelgiften? Die geläufigsten und meist verwendeten Lebensmittel Gifte sind Glutamat (E621), Aspartam (E951), Fluorid, Acrylamid, Natriumnitrit (E249; E250; E251; E252) und Farbstoffe (z.B. E102, E123, E129, E180). Aber auch in Kräutertees und unreifen Obst und Gemüse können sich giftige Stoffe befinden. Also Augen auf beim Kauf und Konsum von Lebensmitteln.
Fakten über zuckerhaltige Softgetränke
Trink dich nicht krank
Wissenschaftler der University of London und der University of North Carolina haben ermittelt, dass Deutschland Europameister im Konsum von zuckerhaltigen Softgetränken ist. Im Rahmen der DEGSI Studie hat das Robert Koch Institut herausgefunden, dass besonders Männer zwischen18 und 29 Jahren gesundheitlich gefährdet sind, da sie im Schnitt ca. 600 ml zuckergesüßte Softdrinks täglich zu sich nehmen.
Durch den Konsum von zuckerhaltigen Getränken wird die Entstehung von Übergewicht gefördert und dadurch u.a auch das Risiko der Entstehung von Diabetes Typ 2 signifikant erhöht. Da Diabetes u.a. Nerven und Gefäße schädigt, sind eine der häufigsten Folgen Potenz und Erektionsstörungen.
Etwa die Hälfte aller an Diabetes leidenden Männer haben Potenzstörungen.
Weiterhin ist erwiesen, dass Diabetes der Hauptgrund für Amputationen ist. Folge: Ca. 40.000 Fußamputationen jährlich alleine nur in Deutschland.
Einer der Hauptgründe für Zahnerkrankungen ist gemäß der kassenärztlichen Bundesvereinigung der häufige Konsum vonvon zuckerhaltigen Getränken wird die Entstehung von Übergewicht gefördert und dadurch u.a auch das Risiko der Entstehung von Diabetes Typ 2 signifikant erhöht. Da Diabetes u.a. Nerven und Gefäße schädigt, sind eine der häufigsten Folgen Potenz und Erektionsstörungen.
Etwa die Hälfte aller an Diabetes leidenden Männer haben Potenzstörungen.
Weiterhin ist erwiesen, dass Diabetes der Hauptgrund für Amputationen ist. Folge: Ca. 40.000 Fußamputationen jährlich alleine nur in Deutschland.
Einer der Hauptgründe für Zahnerkrankungen ist gemäß der kassenärztlichen Bundesvereinigung der häufige Konsum von zuckerhaltigen Getränken
Entgiften statt Vergiften
Um seinen Organismus von Giftstoffen zu entlasten sollte man seinen Körper in regelmäßigen Abständen entgiften.
Krebserregende Mineralöle in Schoko-Osterhasen
Einem Labortest zufolge wurden bei vielen Schoko-Osterhasen potenziell gesundheitsschädliche Mineralöle gefunden, die in Verdacht stehen krebserregend und erbgutschädigend zu sein. Laut Foodwatch wurde in 8 von 20 Schokohasen gesundheitsschädliches Mineralöl nachgewiesen. Die Tester fanden die aromatischen Mineralöle (MOSH) sowohl in günstigen Discounter Produkten von Lidl, Penny und Aldi Nord, als auch in teureren Produkten von Lindt, Feodora und Niederegger.
Der Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) erklärte, die getesteten Schokohasen können „unbedenklich gegessen werden“, da diese nur zur Osterzeit gegessen würden und an der Gesamternährung nur einen geringen Anteil hätten. Da kann sich jeder seinen eigenen Teil dabei denken.
Wie gelangt das Mineralöl in die Schokohasen bzw. auch in andere Lebensmittel?
Gemäß Foodwatch gibt es unterschiedliche Wege wie Mineralöle in die Lebensmittel gelangen. Zum einen sind die Jutesäcke, die zum Transport der Kakaobohnen verwendet werden, meist mit Öl behandelt. Zu anderen können die Öle, bei der Produktion (Maschinenöle) bzw. über Abgase aus Verkehr und Industrie in die Lebensmittel gelangen. Auch von Druckfarben auf Kartons aus Altpapier könne eine Belastung ausgehen.
Kaugummi -das Gift zum Kauen
Ich glaube es gibt kaum einen Menschen in unserer Industriegesellschaft der noch nie einen Kaugummi gekaut hat. Vor allem Kinder und Jugendliche konsumieren teilweise tagtäglich die giftige Kaumasse. Durch den Kauprozess gelangen viele giftigen Inhaltsstoffe über den Speichel direkt in den Organismus und können dort nachhaltigen Schaden hinterlassen. Zu den gefährlichen Inhaltsstoffen gehören u.a. Aspartam (E951), Titaniumdioxid (E171), Butylhydroxytoluol (E321), Kaumasse und Acesulfam-K (E950).
Aspartam (E951)
Bei dem Zuckeraustauschstoff Aspartam (E951) handelt es sich um ein chemisch hergestelltes Süßungsmittel welches in Verdacht steht für zahlreiche Zivilisationskrankheiten und Beschwerden verantwortlich zu sein. Aspartam ist auch unter den Namen NutraSweet, Canderel, Equal Aspartame oder E951 bekannt.
Acesulfam-K (E950)
Bei dem Zusatzstoff Acesulfam-K (E950) handelt es sich, wie bei Aspartam, um einen Zuckeraustauschstoff. Der Stoff steht in Verdacht krebserregend zu sein und zahlreiche gesundheitliche Beschwerden wie z. B. Kopfschmerzen, Sehstörungen,Schlafstörungen und Depressionen auszulösen.
Kaumasse
Die Bestandteile der Kaumasse werden auf den Kaugummi Verpackungen meist nicht weiter deklariert, daher kann man hierbei über die Inhaltsstoffe nur spekulieren. Mit höchster Wahrscheinlichkeit befinden sich in der Kaumasse eine ArtWeichmacher und viele weitere künstliche Zusätze die den Kaugummi geschmeidig und angenehm kaubar machen. Auf der Internetseite eines Kaugummiherstellers steht im Zusammenhang mit der Kaumasse:
„Die Kaumasse dient als Grundlage für die Herstellung und verleiht dem Kaugummi die Substanz. Sie besteht, aus einer Mischung aus lebensmittelechter Polymere und weiterer Zutaten, die für eine geschmeidige Konsistenz, gleichbleibende Qualität sowie eine angenehme Kauerfahrung sorgen und sich bestens als Träger von Süße und Aromen eignet“
Titaniumdioxid (E171)
Der Zusatzstoff Titaniumdioxid (E171) wird von der Lebensmittelindustrie als Farbstoff verwendet und verleiht dem Kaugummi seine weiße Farbe. Titaniumdioxid steht in Verdacht krebserregend zu sein.
Butylhydroxytoluol (E321) in
In manchen Kaugummi-Sorten befindet sich der Inhaltsstoff Butylhydroxytoluol (E321). Dieser Stoff dient als Konservierungsstoff der chemisch mit dem Desinfektions- und Holzschutzmittel Phenol verwandt ist. In Ländern wie Japan und England ist Butylhydroxytoluol (BHT) bereits verboten. Der Konservierungsstoff steht in Verdacht Krebserregend zu sein und Schäden an Leber und Nieren zu verursachen.
Als Alternative kann man Bio-Kaugummi aus Naturkautschuk konsumieren
Künstliche Farbstoffe in Lebensmittel bunter desto besser heißt wohl das Motto der Lebensmittelindustrie, die sich die Verwendung von Farbstoffen schon lange zunutze macht. Gerade Kinder sprechen auf die bunten und oft ansprechenden Farben in hohem Masse an. Ob in Bonbons, Kaugummis, Gummierzeugnissen oder Torten, die gesundheitsschädigenden Farbstoffe sind allgegenwärtig. Mittlerweile gibt es mehr als 300 zugelassene Zusatzstoffe für Lebensmittel von denen mehr als die Hälfte von Verbraucherschützern als bedenklich eingestuft werden .
Wie schädigen Farbstoffe der Gesundheit?
Es gibt einige Farbstoffe die in Verdacht stehen die Gesundheit nachhaltig und schwerwiegend zu schädigen. In einigen Azofarbstoffen befindet sich der Ausgangsstoff Anilin. Dieser Stoff steht in Verdacht Krebs auszulösen. Bei Allergikern können Farbstoffe zu Neurodermitis und Asthma führen. Manche Farbstoffe stehen sogar in Verdacht Schädigungen des Erbguts hervorzurufen. Jüngste Studien ergaben, dass der Konsum von farbstoffhaltigen Lebensmitteln vor allem bei Kindern, zu Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsdefiziten (ADS / ADHS) und Hyperaktivität führen können. Grundsätzlich sollte der Konsum von künstlich gefärbten Lebensmitteln vermieden werden.
Welche Farbstoffe sind besonders gefährlich für die Gesundheit?
Seit Juni 2010 müssen Lebensmittel die nachweislich schädigende Farbstoffe enthalten mit entsprechenden Warnhinweisen „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ versehen werden. Als besonders gesundheitsschädliche Farbstoffe gelten:
- Tartrazin (E 102) schädigt das Erbgut, kann häufig Allergien auslösen und hatte in Tests eine schwächende Wirkung auf das Immunsystem. Desweiteren kann E102 die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Chinolingelb (E 104) kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Gelborange S(E 110) kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Azorubin (E 122) Krebserregend, kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Allurarot (E 129) schädigt das Erbgut, Krebserregend, kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Cochenillerot (E 124) schädigt das Erbgut, Krebserregend, kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
Geschmacksverstärker Glutamat E621
Was ist Glutamat?
Geschmacksverstärker Glutamat macht Speisen schmackhaft, gesundheitsschädlich und wirkt wie ein Suchtmittel
In unserer schnelllebigen Zeit wird der Konsum von Fertigprodukten immer beliebter. Ob Fertigsuppen, Fertiggerichte, Fertiggewürze aus der Tüte oder Chips, in all diesen Produkten findet sich der gesundheitsschädliche Geschmacksverstärker Glutamat (E621). Der Geschmacksverstärker Glutamat erzeugt ein künstliches Hungergefühl und macht geschmacklich ungenießbare Produkte zu wohlschmeckenden Nahrungsmitteln.
Der Geschmacksverstärker Glutamat ist ein Suchtmittel
Die Nahrungsmittelindustrie profitiert von dieser Eigenschaft des Glutamats und steigert somit Jahr für Jahr die Umsatzzahlen. Das die Konsumenten teilweise mit schweren Nebenwirkungen durch den Verzehr von glutamathaltigen Produkten zu kämpfen haben und Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen interessiert die Lebensmittelindustrie nur wenig.
Die gebräuchlichsten Glutamate sind Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure. All diese Glutamate wirken quasi identisch und können unseren Organismus nachhaltig schädigen. Da der Geschmacksverstärker Glutamat die Funktion unseres Stammhirns stört und dadurch ein künstliches Hungergefühl bei uns auslöst gehört es zu Suchtmitteln.
Zahlreiche Nebenwirkungen vom Geschmacksverstärker Glutamat
Durch den Verzehr vom Geschmacksverstärker Glutamat können nachfolgende Nebenwirkungen auftreten:
- Bluthochdruck
- Magen-Darmbeschwerden
- Migräne
- Herzbeschwerden
- Schweißausbrüche
- Angststörungen
- Depressionen
Durch den Konsum von glutamathaltigen Lebensmitteln wird das Konzentrationsvermögen stark eingeschränkt und kann bei Allergikern sogar zu Atemlähmungen führen. Wissenschaftler von der Universität Hirosaki (Japan) fanden heraus, dass regelmäßiger hoher Glutamat Konsum die Netzhaut nachhaltig schädigt und sogar bis hin zur Erblindung führen kann. Selbst bei geringen Dosen Glutamat in der Nahrung kann es zu gesundheitsschädigenden Wirkungen führen. Forschungsergebnissen zufolge, könnte sich die Wirkung von Glutamat auch erst nach einigen Jahren zeigen.
Geschmacksverstärker Glutamat erhöht Krebsrisiko
Durch den Konsum von Glutamat ist das Risiko an Krebs zu erkranken signifikant erhöht. Bereits das deutsche Ärzteblatt berichtet über ein erhöhtes Krebsrisiko durch den Geschmacksverstärker Glutamat.
Auszug aus dem Ärzteblatt vom 15.5.08
Geschmacksverstärker Glutamat führt zum Hirnödem bei malignen Gliomen
Der Neurotransmitter Glutamat ist verantwortlich für die Entwicklung von Ödemen bei malignen Gliomen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Ilker Eyüpoglu der Neurochirurgischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg in der Zeitschrift Nature Medicine (doi:10.1038/nm1772).
Flüssigkeitsansammlungen in intaktem Körpergewebe, die von benachbarten, krankhaften Gewebeveränderungen verursacht sind, werden als perifokale Ödeme bezeichnet. Problematisch werden sie vor allem bei Hirntumoren. Dadurch kommt es unter anderem zu neurologischen Ausfällen.
Trotz all dieser Tatsachen ist der Geschmacksverstärker Glutamat immer noch in vielen Lebensmitteln enthalten. Die Nahrungsmittelindustrie profitiert in hohem Masse von dem Geschmacksverstärker Glutamat und wird immer wieder versuchen uns diesen gefährlichen Stoff unter anderer Bezeichnung unterzujubeln. Schützen Sie sich davor indem Sie sich die Zutatenliste genau ansehen. Sollten Glutamate (Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat, Glutaminsäure, E621 oder Hefeextrakt) in der Zutatenliste aufgeführt sein rate ich vom Konsum dieser Lebensmittel dringend ab.
Aspartam E951 – Das süsse Gift
Was ist Aspartam?
Fast jeder von uns hat ihn schon mal konsumiert, den gesundheits-
schädlichen Zuckeraustauschstoff Aspartam. Ob in Kaugummis, Süßigkeiten oder Softgetränken, der Zuckeraustauschstoff gehört für die Lebensmittelindustrie zu einem der lukrativsten Einnahmequellen. Aspartam ist auch unter den Namen NutraSweet, Canderel, Equal Aspartame oder E951 bekannt. Der giftige Zuckeraustauschstoff ist mittlerweile in mehr als 9000 Produkten weltweit zu finden. Vor allem in Kaugummis, Süßigkeiten, Softdrinks und Diätprodukten wird Aspartam zugesetzt um auf kostengünstigste Weise Zucker zu ersetzen und vermeindlich eine gesunde (zuckerfreie) Ernährung zu gewährleisten. Der Zuckeraustauschstoff steht nicht nur in Verdacht viele Nebenwirkungen auszulösen, sondern kann auch der Auslöser viele Zivilisationskrankheiten (u.a. Krebs) sein.
Zahlreiche Nebenwirkungen von Aspartam
Nach dem Verzehr zerfällt Aspartam in 3 Ausgangsstoffe die jeder für sich gesehen eine toxische Wirkung auf den menschlichen Organismus ausübt.
Bei den Ausgangsstoffen handelt es sich um L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin sowie Methanol. Jeder dieser Stoffe kann bei übermäßigem Konsum zu gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen führen. Die Nebenwirkungen von L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin reichen von Magen-Darmbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Sehstörungen, Depressionen bis hin zu Gedächtnisverlust, Alzheimer und Epilepsie. Der dritte Ausgangsstoff Methanol zerfällt in unserem Körper weiter in die Stoffe Formaldehyd und Ameisensäure. Formaldehyd ist ein Nervengift welches sich in Spanplatten als Bindemittel wiederfindet. Die Menge an Formaldehyd die von Spanplattenmöbeln abgegeben werden ist verglichen mit der Menge die durch regelmäßigen Aspartam Konsum aufgenommen wird, relativ gering.
Die Symptome einer Formaldehyd bzw. Methanol Vergiftung sind sehr vielschichtig. Sie reichen von Übelkeit, Tinitus, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Sehstörungen bis hin zur Zerstörung der Netzhaut und Erblindung. Formaldehyd ist krebserregend und kann Geburtsfehler hervorrufen da die DNA Replikation gestört wird.
Die Aufnahme von Methanol wird beschleunigt, wenn dem Körper ungebundenes Methanol zugeführt wird. Dies geschieht wenn man Aspartam über 30 Grad Celsius erwärmt. Ein Softdrink kann sich beispielsweise durch die Sonnenbestrahlung leicht auf 30 °C erwärmen. In dem Fall kann einen Methanol Vergiftung noch viel schneller auftreten und unseren Körper nachhaltig schädigen. Bei der Erwärmung und dem Abbau von Aspartam entsteht Diketeropiperazin. Dieses Nebenprodukt steht in Verdacht die Entstehung von Hirntumoren zu begünstigen.
Die Zulassung von Aspartam
Es ist verwunderlich, dass ein so gefährlicher Lebensmittel Zusatzstoff wie Aspartam zugelassen wurde. Vor der Zulassung wurde von der amerikanischen Lebensmittel Behörde eine Liste möglicher Nebenwirkungen veröffentlicht. Die Nebenwirkungen sind u.a.
- Magen- Darmbeschwerden
- Depressionen
- Angstzustände
- Augenbeschwerden
- Sehstörungen
- Migräne
- Tinitus
- Schwäche
- Knochenschmerzen
- Kopfschmerzen
Warum aber wurde so ein gefährlicher Stoff für Lebensmittel überhaupt zugelassen? Aspartam ist eine sehr kostengünstige Lösung um Lebensmittel zu süßen und wird daher in der Lebensmittelindustrie sehr gerne eingesetzt. Wenn wundert es dann, dass so ein giftiger Lebensmittelzusatz verharmlost wird und viele Infos den Verbraucher gar nicht erreichen. Vom Aspartam Konsum rate ich dringend ab.
Aspartam erhöht Krebsrisiko
Durch den Konsum von Aspartam ist das Risiko an Krebs zu erkranken signifikant erhöht. Bereits die Pharmazeutische Zeitung (die Zeitung der Apotheker) berichtet über ein erhöhtes Krebsrisiko durch den Zuckeraustauschstoff Aspartam
Auszug aus der Pharmazeutischen Zeitung:
Der künstliche Süßstoff Aspartam erhöht in Untersuchungen an Tieren die Inzidenz von malignen Tumoren, Lymphomen und Leukämie. Die in der Zeitschrift »Environmental Health Perspectives« veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass die Sicherheit des Süßstoffs neu evaluiert werden sollte. Unsere Studie hat gezeigt, dass Aspartam ein multipotentes Karzinogen ist, dessen krebserregende Wirkung sich schon bei einer Dosis von 20 mg pro Kilogramm Körpergewicht zeigt, was deutlich niedriger als die duldbare tägliche Aufnahme ist«, schreiben die Autoren der Studie. Dieser »acceprable daily intake« liegt in Europa derzeit bei 40 mg pro Kilogramm Körpergewicht.
Abschließend lässt sich sagen, dass Aspartam eines der wohl gefährlichsten Lebensmittel Zusatzstoffe ist und der Auslöser vieler Krankheiten sein kann.
Sollten Sie das Gefühl haben negative Auswirkungen durch Aspartam zu bekommen, rate ich zu einer Entgiftungskur
Fluorid – das Gift aus der Zahnpasta Tube
Was ist Fluorid?
Fluorid ist ein natürlicher Stoff der in unserem Trinkwasser (ca. 0,3 mg/Liter) enthalten ist. Da Pflanzen das natürlich vorkommende Fluorid aus dem Grundwasser aufnehmen wird der Fluoridgehalt im Wasser reduziert. Fluorid ist trotz seines natürlichen Vorkommens stark giftig. Fluorid findet sich außer in unserem Trinkwasser auch in der Zahnpasta, Fluoridtabletten (für Kinder) und Versiegelungen bei der zahnärztlichen Zahnreinigung. Da Kinder beim Zähneputzen gerne die oft gut schmeckende Zahnpaste runterschlucken, können starke gesundheitliche Schädigungen bereits im Kindesalter auftreten.
Fluorid – die tödliche Dosis
Die Dosis in einer mittleren Zahnpasta Tube kann für ein Kleinkind bereits tödlich sein. Die tödliche Dosis für einen durchschnittlichen Erwachsenen (60-80 Kg, 1,75 m groß) liegt bei ca. 30 – 60 mg Fluorid/kg Körpergewicht. Bei Kindern wird die tödliche Dosis auf 5 mg Fluorid/kg Körpergewicht geschätzt. Aber auch in geringen Dosen können Fluoride starke gesundheitliche Störungen hervorrufen.
Die Nebenwirkungen von Fluorid
Durch die Verwendung von Fluorid können schwerwiegende Gesundheitsstörungen auftreten. Die Nebenwirkungen bei einer regelmäßigen Fluorid Einnahme (durch Zahnpaste, Trinkwasser,grüner Tee) sind u.a.
- Übelkeit
- Erbrechen
- Magen- Darmbeschwerden
- Kreislaufstörungen, Schwäche
- Atemnot
- Herzschwäche
- Herzrhythmusstörungen
- erhöhte Krampfneigung
- Blutarmut
- Gelenkarthrose.
Fluorid gegen Karies Fluorid wird in Zahncremes und bei zahnärztlichen Behandlungen eingesetzt weil es den Zahnschmelz härten soll und Bakterien vergiftet. Leider werden durch Fluorid nicht nur negative Bakterien vergiftet sondern auch die Zellen unserer Mundschleimhaut nachhaltig geschädigt. Desweiteren splittert ein durch Fluorid gehärteter Zahnschmelz schneller ab als ein natürlicher Zahnschmelz der weicher und dadurch auch widerstandsfähiger ist.Bereits im Jahre 2010 erschien ein Bericht bei Spiegel Online in dem der positive Effekt von Fluorid in Frage gestellt wurde. Es ist verwunderlich, dass Zahnärzte nachwievor an der Theorie festhalten, Fluorid sei gesund für die Zähne.
„Beim neutralen Natriumfluorid bildete sich auf der Oberfläche der Kunstzähne das gegen Säure widerstandsfähige Fluorapatit. Beim sauren Olaflur dagegen raute die Zahnoberfläche auf. Dabei entstand relativ viel Kalziumfluorid. Diese chemische Veränderung macht den Zahnschmelz möglicherweise nicht stabiler, sondern sogar empfindlicher, spekulieren die Forscher.„
Um eine gesundheitliche Schädigung durch Fluorid zu verhindern, sollten sie fluoridfreie Zahnpasta verwenden und Mineralwässer trinken, denen kein Fluorid zugesetzt ist.
Sollten Sie das Gefühl haben negative Auswirkungen durch Fluoride zu bekommen, rate ich zu einer Entgiftungskur
Pestizide
Weltweit benutzen Landwirte Pestizide: Getreide, Obst, Gemüse, Gewürze, Kaffee, Wein – alles wird bespritzt. Welches Gift sie einsetzen, hängt von der Pflanze und vom Klima ab. Schon die Samen bekommen vieles ab.
Pestizide sind künstlich hergestellte Stoffe. Über 800 Wirkstoffe werden weltweit verwendet, am häufigsten sind Mittel, die Fraßfeinde der Pflanzen töten (Insektizide), Gifte, die Unkraut vernichten (Herbizide) und Substanzen, die Pilzbefall verhindern sollen (Fungizide). Bauern argumentieren, dass die Gifte ihre Erträge sicherten, die Nahrungsmittel hygienisch einwandfrei hielten und eine profitable Produktion ermöglichten.
Sie gelangen von den Pflanzen zu den Tieren
Manche der Gifte werden sehr langsam abgebaut. Verfüttern Bauern behandelte Pflanzen an Tiere, tauchen Rückstände von Pestiziden später auch im Fleisch, in der Milch oder in Eiern auf.
Werden Schweine, Kühe oder Hühner krank, brauchen sie Medikamente. Bauern dürfen ihnen Arzneimittel geben, die zugelassen sind. Für die Zulassung muss der Hersteller nachweisen, dass mögliche Rückstände im Tier für den Menschen unbedenklich sind. Die Behörde für Lebensmittelsicherheit hat Höchstgrenzen für solche Rückstände festgesetzt.
Bauern geben ihren Tieren aber auch aus einem anderen Grund Medikamente: Sie wollen, dass sie mehr Milch oder Eier geben. Und sie wollen, dass sie schneller wachsen. Landwirte mischen deshalb so genannte Masthilfsmittel ins Tierfutter. Dazu gehören vor allem Arzneien wie Antibiotika, Anabolika und Psychopharmaka.
Am stärksten mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind Obst und Gemüse. Importierte Ware ist oft stärker betroffen als einheimische. Häufig finden sich Pestizid-Rückstände in Trauben, Mangos, Paprika, Erdbeeren und Birnen. Manchmal sind auch Öko-Lebensmittel nicht frei von Pflanzenschutzmitteln. Entweder hat der Wind Pestizide vom Nachbarfeld herübergeweht oder sie stammen aus dem Verpackungsmaterial.
Schädliche Rückstände von Pflanzenschutzmitteln
Pflanzenschutzmittel können in unserem Körper verschiedene Beschwerden verursachen und fast alle Organe beeinträchtigen. Kurz nachdem Sie den Stoff aufgenommen haben, können Sie schon etwas bemerken, zum Beispiel:
- Sehschwierigkeiten
- Muskelzittern
- Koordinationsprobleme
- Nierenstörungen
- Leberprobleme
- Erhöhter Blutdruck
- Vermehrtes Schwitzen
Essen Sie oft und häufig Lebensmittel, die giftige Rückstände enthalten, kann sich Krebs entwickeln oder das Immunsystem kann schwächer werden. Pestizide können auch die Entwicklung eines Embryos schwer stören. Die giftigen Wirkungen der einzelnen Substanzen können sich nicht nur summieren, sondern auch gegenseitig verstärken.
Lebensmittelkontrollen reichen nicht
Landwirte dürfen nur zugelassene Pflanzenschutzmittel benutzen, von denen belegt ist, wie sie wirken. Wendet der Bauer ein Mittel sachgerecht an, darf es Menschen, Tiere, das Grundwasser und die Natur nicht schädigen. Die Insektizide DDT (Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan) und Lindan (Gamma-Hexachlor-Cyclohexan) wurden früher sehr viel gespritzt, heute sind sie in Deutschland verboten.
Eine Verordnung begrenzt Pestizidrückstände in Lebensmitteln, allerdings ohne das Zusammenspiel einzelner Stoffe zu berücksichtigen. Ob Sie von den Rückständen krank werden, hängt jedoch nicht davon ab, ob Grenzwerte überschritten werden. Entscheidend ist, wie viel Sie tatsächlich aufnehmen. Beispielsweise spielt ein erhöhter Pestizidgehalt in der Schale einer Frucht keine große Rolle für Ihre Gesundheit, wenn Sie die Schale nicht verzehren, wie bei Ananas, Orangen oder Bananen.
Arzneien lassen Schweine schneller schlachtreif werden
Antibiotika können Krankheiten vorbeugen – aber sie beschleunigen auch das Wachstum. Anabolika – bekannt als Dopingmittel für Sportler – lassen Muskeln schneller wachsen. Psychopharmaka, beispielsweise Beruhigungsmittel, bekommen stressempfindliche Tiere, wenn sie zum Schlachthof gebracht werden. Deren Fleisch schmeckt ohne körpereigene Stresshormone angeblich besser.
In der Europäischen Union sind Masthilfsmittel, die Arzneien sind, generell verboten. Trotzdem halten sich nicht alle Züchter und Tierhalter daran. In der Fleischproduktion werden immer wieder Tierarzneimittel entdeckt. In den USA, Kanada und Australien sind sie teilweise erlaubt, in Thailand, Indonesien und Brasilien ganz ohne Einschränkung.
Medikamente in Tieren machen Menschen krank
Medikamente lagern sich in der Leber, den Nieren oder im Fettgewebe der Tiere ab. Deshalb besitzen Fett und Innereien mehr Arznei-Rückstände als Muskelfleisch. Am häufigsten finden Lebensmittelprüfer Spuren von Antibiotika im Kalbfleisch. In den vergangenen Jahren entdeckten sie zudem Östrogene, so genannte Beta-Agonisten – auch dieses Hormon ist ein nicht erlaubtes Masthilfsmittel.
Erhält ein Tier regelmäßig Antibiotika, können sich Krankheitskeime entwickeln, die auf eben dieses Medikament nicht mehr reagieren. Die Bakterien werden immun gegen die Arznei. Wenn Sie Fleisch mit solchen Erregern essen, kann es sein, dass auch bei Ihnen diese Antibiotika ihre Kraft verlieren – werden Sie dann krank, können Sie möglicherweise nicht behandelt werden. Weil Züchter und Bauern gesetzwidrig und unkontrolliert Medikamente als Mastmittel einsetzen, entstehen Gesundheitsrisiken, die kaum abgeschätzt werden können.
Früher verwendeten Züchter sehr häufig Antibiotika aus der Gruppe der Nitrofurane. Sie waren kostengünstig und wirksam. Heute stehen sie unter Verdacht, beim Menschen Krebs zu erzeugen und Gene zu schädigen. In der Europäischen Union dürfen Nitrofurane seit 1995 in der Fleischproduktion nicht mehr eingesetzt werden.
Bitte schaut euch die vidios an,damit ihr einen Überblick unserer verkommenden Industrie bekommt.
Was geschieht mit uns, ohne Hintergrund wissen, werden wir Opfer einer grossen Kriese.
MMS
Was ist MMS?
„Miracle Mineral Solution“ oder kurz „MMS“ genannt.
Jim Humble hat nun entdeckt, daß man die Natriumchlorit-Lösung (eine Flüssigkeit, die ca. 28 Prozent NaClO2 enthält) am besten vorher mit einer Säure (z.B. Zitronensäure 50%) mischt und drei Minuten stehen läßt. Durch die Zugabe von Essig wird die stark basische Lösung neutralisiert, das heißt, es bildet sich viel mehr Chlordioxid als bei bloßer Verwendung von Wasser. Trotzdem läuft dieser Prozeß sehr kontrolliert ab. Man spricht deshalb von einer retardierten, einer verzögerten Wirkung, die über Stunden anhält.
Also z,B.1 Tropfen Natriumchlorit 28% auf 1 Tropfen Zitronensäure, oder Salzsäure. Man nennt es „stabilisierten Sauerstoff“. Dabei verbinden sich Chlor und Sauerstoff zu einem Molekül aus fünf Atomen (ClO4), dessen Oxidationswirkung so stark ist, daß die Keime im Wasser abgetötet werden. Dazu reichen ungefähr sechs Tropfen dieser Lösung auf einen Liter Wasser aus.
In Tausenden von Tests fand Jim Humble heraus, was Experten schon lange wußten, daß nämlich ein ganz ähnliches Molekül eine noch viel stärkere oxidative Wirkung besitzt als stabilisierter Sauerstoff: Es ist das aus einem Chlor- und zwei Sauerstoffatomen bestehende Chlordioxid (ClO2). Es wird seit gut hundert Jahren zur chemischen Wasserreinigung benutzt. Außerdem setzt man es in der Lebensmittelindustrie schon lange als bakterizides Entkeimungsmittel ein, ebenso in öffentlichen Schwimmbädern und Wasserversorgungen. In den USA wird Chlordioxid des weiteren zur Desinfektion von Rinder-, Hühner-, und anderem Fleisch verwendet. Als 2001 diverse Bürogebäude der amerikanischen Administration mit Anthrax (Milzbrand) verseucht wurden, benutzte man zur Dekontamination der Räumlichkeiten vor allem Chlordioxid. Es kam auch nach dem Wirbelsturm Katrina in jenen Häusern zum Einsatz, wo sich wegen der Überflutungen giftiger Schimmelpilz An den Wänden gebildet hatte. Der Grund für die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten liegt auf der Hand: 1999 ließ die Amerikanische Gesellschaft für Analytische Chemie verlauten, Chlordioxid sei der wirksamste Bakterienkiller, den die Menschheit kenne.
Chlordioxid ist kein metabolischer Giftstoff, der den Stoffwechsel der Mikroorganismen stört und sie auf diese Weise abtötet. Es gehört zu den oxidierenden Bioziden, welche den Nährstofftransport über die Zellwände unterbrechen. Oder, wie es Jim Humble bildhaft und ziemlich drastisch ausdrückt: „Selbst ein einzelnes Chlordioxid-Ion explodiert augenblicklich, wenn es beispielsweise auf einen Erreger im Körper prallt.“ Ein kleines Feuerwerk im Bauch – will man das überhaupt?! Natürlich ist Humbles Erklärung alles andere als wissenschaftlich. Recht hat er trotzdem. Denn Chlordioxid ist ein gefährlicher Sprengstoff. Es ist so hochexplosiv, daß man es nicht transportieren oder lagern kann, weil es jeden Behälter zerstört. Deshalb wird es immer vor Ort hergestellt, also gerade da, wo man es braucht. Zum Beispiel im Körper.
Der Wissenschaftler spricht nicht von chemischen „Explosionen“, sondern von Oxidation. Chlordioxid ist ein ungemein hungriger Elektronenräuber, der allen pathogenen Viren oder Giftstoffen sofort fünf Elektronen entzieht. Einen solch heftigen Raubüberfall (Oxidationsprozeß) überleben die unerwünschten Opfer nicht und zerfallen. Auch das Chlordioxid-Molekül (CO2) zerfällt durch die chemische Reaktion: Der daraus freigesetzte Sauerstoff (O2) verbindet sich entweder mit Wasserstoff (2H2) zu Wasser (2H2O) oder mit Kohlenstoff (C) zu Kohlendioxid (CO2).
Das nun ladungsnegative Chlor-Ion verbindet sich mit Natrium zu ganz gewöhnlichem Speisesalz (NaCl).
So werden aus einem aggressiven Oxidationsmolekül in unserem Körper drei vollkommen harmlose Grundsubstanzen des Lebens gebildet, während schädliche Mikroben diese chemische Umwandlung nicht überleben. Der Grund dafür, daß das stark ätzende Chlordioxid praktisch nur pathogenen Erregern den Garaus macht, liegt darin, daß es nur Mikroben zerstört, deren pH-Wert unter 7 liegt, die also sauer und damit schädlich sind. Denn Übersäuerung ist der Nährboden für Krankheit.
Wenn Chlordioxid so explosiv ist, besteht dann nicht die Gefahr, daß es uns um die Ohren fliegt, bevor wir es sicher in den Mund verfrachtet haben? Das wäre so, würde man tatsächlich Chlordioxid einnehmen. Doch so waghalsig (oder dumm) ist niemand. Deshalb wird dem unsteten Chlordioxid (ClO2) eine molekulare Zwangsjacke verpaßt, die es ruhigstellt. Der Name seines Wärters ist Natrium. So lautet die eigentliche Zauberformel, NaClO2 – Natriumchlorit. Und damit wissen wir auch, woher das bereits erwähnte Natriumatom stammt, das sich mit dem durch den „Bakterien-Kill“ verausgabten Chloratom zu Natriumchlorid – Kochsalz – verbindet. Dieses stabile Natriumchlorit ist nicht nur die altbekannte Ausgangssubstanz von stabilisiertem Sauerstoff, sondern auch von MMS – Jim Humbles Miracle Mineral Supplement („Wundermineralienpräparat“).
Einleitung
Jim Humble, ein amerikanischer Erfinder hat ein Mittel entdeckt, dessen Anwendung revolutionär ist. Er verabreichte diese Lösung auf eine Expedition in Afrika, an Malria erkrankten Expeditionsteilnehmern. Die Wirkung war verblüffend. Alle wurden innerhalb von wenigen Stunden bis wenigen Tagen vollständig geheilt. Viele der großen Krankheiten der Menschheit werden durch sein Präparat mit dem Namen MMS besiegt. Auf dieser Informationsseite findet ihr wichtige und vor allem aktuelle Informationen rund um Jim Humble und seine Erfindung mit dem Namen „MMS“. Jim Humble schreibt regelmäßig Newsletter zu verschiedenen Themen. Deshalb empfehlen wir, dass ihr euch permanent mit den neuesten Informationen bezüglich MMS auf seiner Seite versorgt.
http://www.jim-humble-verlag.com/
Wieso ist dieses Mittel nicht bekannt?
Obwohl MMS in Afrika in mehreren Kliniken bereits wissenschaftlich untersucht wurde, insbesondere bei der Behandlung von Malaria und AIDS, braucht es noch wesentlich mehr wissenschaftliche Arbeiten und internationale Studien, um das Mittel aus Sicht der Weltgesundheitsbehörde und anderer medizinischer Organisationen empfehlen und vielleicht noch bessere Darreichungsformen entwickeln zu können.
Jim Humble hatte sich schon vor Jahren an Bill Gates gewandt, der ja über seine Stiftung vielfältige Programme zur Behandlung von AIDS und anderen Krankheiten, vor allem auch in Afrika, unterstützt. Doch die 75’000 bisher erfolgreich behandelten Fälle werden von Bill Gates nicht als Hinweis für die Wirksamkeit des Stoffes betrachtet, weil esnoch keine sogenannte Doppel- oder Dreifach-Blind- Studien in grösseren anerkannten Kliniken gibt. Er informierte Jim Humble telefonisch, dass seine Organisation erst in Aktion treten kann, wenn solche Studien vorgelegt werden können.
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA informierte Jim Humble, dass zu einer Anerkennung von MMS als Therapiemittel für eine bestimmte Krankheit, z.B. Malaria, erst ausreichende wissenschaftliche Tests und Laboranalysen durchgeführt werden müssten. Der finanzielle Aufwand hierfür liegt erfahrungsgemäss bei 50 Millionen USD und mehr, was sich ein Pharma-Konzern locker leisten kann, jedoch ein Privatmann wie Jim Humble kaum alleine auftreiben wird.
Obwohl MMS in Afrika in mehreren Kliniken bereits wissenschaftlich untersucht wurde, insbesondere bei der Behandlung von Malaria und AIDS, braucht es noch wesentlich mehr wissenschaftliche Arbeiten und internationale Studien, um das Mittel aus Sicht der Weltgesundheitsbehörde und anderer medizinischer Organisationen empfehlen und vielleicht noch bessere Darreichungsformen entwickeln zu können. Jim Humble hatte sich schon vor Jahren an Bill Gates gewandt, der ja über seine Stiftung vielfältige Programme zur Behandlung von AIDS und anderen Krankheiten, vor allem auch in Afrika, unterstützt. Doch die 75’000 bisher erfolgreich behandelten Fälle werden von Bill Gates nicht als Hinweis für die Wirksamkeit des Stoffes betrachtet, weil esnoch keine sogenannte Doppel- oder Dreifach-Blind- Studien in grösseren anerkannten Kliniken gibt. Er informierte Jim Humble telefonisch, dass seine Organisation erst in Aktion treten kann, wenn solche Studien vorgelegt werden können. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA informierte Jim Humble, dass zu einer Anerkennung von MMS als Therapiemittel für eine bestimmte Krankheit, z.B. Malaria, erst ausreichende wissenschaftliche Tests und Laboranalysen durchgeführt werden müssten. Der finanzielle Aufwand hierfür liegt erfahrungsgemäss bei 50 Millionen USD und mehr, was sich ein Pharma-Konzern locker leisten kann, jedoch ein Privatmann wie Jim Humble kaum alleine auftreiben wird. Die grossen Pharma- Konzerne werden jedoch kaum motiviert sein, solche Studien durchzuführen, weil der zugrunde liegende Stoff nicht patentierbar ist und damit weltweit auch kein Geld verdient werden kann. Die Haltung der Weltgesundheitsbehörde Bevor Jim Humble nach Kenia und Uganda ging, versuchte er mit der internationalen Gesundheits- organisation Kontakt aufzunehmen. So entwickelte sich ein Briefwechsel, denn verständlicherweise konnte die Behörde nicht den Anschein erwecken, dass sie Humbles Erfahrungsberichte nicht ernst nehmen möchte. Schliesslich sandten sie ihm einen Vertrag, laut dem er an einem ihrer Testpro- gramme zur Behandlung von Malaria mitwirken konnte. Humble schickte ihnen nach Unterzeichnung des Vertrags eine Flasche MMS mit genauer Anleitung. Eineinhalb Jahre später kam eine Antwort mit dem Hinweis, dass das Mittel in einem speziellen Labor getestet wurde. Ein Doktor führte offenbar gewisse Tests an Mäusen durch, doch nach dessen Meinung war das Mittel völlig wirkungslos. Leider war Humble bei den Tests nicht dabei und konnte daher auch nicht kontrollieren, was der Arzt bei der Anwendung eventuell falsch gemacht hatte. Damals waren bereits etwa 35’000 afrikanische Patienten erfolgreich mit MMS behandelt worden, dochoffensichtlich konnte das Mittel nach Aussage des Spezialisten der WHO eine kranke Testmaus nicht gesund machen. Wie Humble bei der weiteren Kommunikation mit der WHO und dem von ihr delegierten Arzt herausfinden musste, hatte dieser nicht die leiseste Ahnung, wie das Mittel chemisch funktionierte oder wollte sich damit -aus welchen Gründen auch immer -auch nicht näher auseinandersetzen
Was geschah denn nun im Körper von Jim Humble, als der aus dem Urwald zurückgekehrte, von einem Malariaschub geschüttelte Abenteurer vor zwölf Jahren zum ersten Mal Natriumchlorid schluckte?
Die roten Blutkörperchen sind normalerweise nicht in der Lage, Sauerstoff (O2) und Chlordioxid (ClO2) voneinander zu unterscheiden. Trifft ein rotes Blutkörperchen im Magen auf Chlordioxid, wird es unverzüglich aufgenommen und in die Blutbahn überführt. Kommt nun im Blut ein Malaria-Parasit mit dem Chlordioxid-Molekül in Berührung, zerfallen beide in einer chemischen Reaktion. Obwohl Chlordioxid hundertmal mehr Energie als reiner Sauerstoff enthält, greift es trotzdem nur kranke Zellen oder schädliche Erreger an. Sind keine vorhanden, baut es sich auf natürliche Weise zu Salz und Sauerstoff ab. Da man nur winzigste Mengen einnimmt (die empfohlene Anfangsdosis ist ein Tropfen MMS-Lösung), kann der Körper das zusätzlich entstandene Salz leicht verstoffwechseln.
Betrachtet man das Blut unter einem Dunkelfeldmikroskop[1], offenbart sich die belebende Wirkung von MMS (siehe Bild auf Seite 56). In belastetem Blut zeichnen sich die Oberflächen der roten Blutkörperchen schlecht ab. Oft sind diese miteinander verklebt („Geldrollen“-Symptom), was auf Übersäuerung und einen Mangel an Wasser und Mineralstoffen hinweist. Eineinhalb Stunden nach der Einnahme von 10 Tropfen MMS, die mit Essig aktiviert wurden, zeigt dasselbe Blut ein deutlich verbessertes Bild: Die roten Blutkörperchen sind weniger verklumpt und – was noch wichtiger ist – die weißen Blutzellen des Immunsystems bewegen sich zu den noch Verbliebenen Kristallisationsklumpen hin. Die entsprechenden Filmaufnahmen belegen, daß die weißen Blutkörperchen nach der Einnahme von MMS zehnmal aktiver waren.
Der heute weit 76 Jahre alte Jim Humble begann seine methodische Forschung, die ihn schließlich zu MMS führte, mit nichts. Nach seiner eigenen wundersamen Malariaheilung in Guinea wieder in die USA zurückgekehrt, landete Humble aus verschiedenen Gründen bald beim Sozialamt (Gold scheint er in Südamerika offensichtlich nicht gefunden zu haben). Dennoch gab er seine Tests mit stabilisiertem Sauerstoff nicht auf, obwohl er sich kaum die dazu nötigen Indikatorstreifen leisten konnte, die Schwimmbadbesitzer zur pH-Bestimmung des Wassers benutzen.
Übers Internet schloß Humble Brieffreundschaften in aller Welt. Auch mit Moses Augustino, einem Mann in Tansania, der Safaris zum Kilimandscharo organisierte. Bald bat der Schwarze seinen vermeintlich reichen amerikanischen Brieffreund um Geld. „40 Dollar waren eine Menge Geld für ihn“, schreibt Jim Humble in seinem Buch, „doch zu dieser Zeit waren 40 Dollar auch für mich eine Menge Geld. Aber da ich ihn dazu bringen wollte, den stabilisierten Sauerstoff an Malaria-Patienten in Tansania auszuprobieren, schickte ich ihm die 40 Dollar.“
Organreinigung
Darmreinigung
Es gibt verschiedene Methoden den Darm von Schlacken, Parasiten und anderem Müll zu befreien. Hier sind Methoden aufgeführt, die wir als die effektivsten Methoden empfinden. Als erstes sei erwähnt, dass die Entgiftung des Geistes, Grundvorraussetzung für die die gesamte Einstellung und Haltung zu unseren körperlichen Befindlichkeiten ist. Desweiteren halten wir, nicht nur aus ethischen Gründen, eine Ernährungsumstellung für unbedingt notwendig.
Du bist was du isst!!!!
Zusammenhang zwischen Darm und Gesamtkörperverfassung
Ein Beispiel dafür, wie ein beeinträchtigter Darm den ganzen Körper negativ beeinflussen kann, ist seine Aufgabe, die Nahrung zu verwerten, was er bei eingeschränkter Vitalität nicht mehr zufrieden stellend erledigen kann. Ein geschwächter Darm kann die eintreffenden Mahlzeiten nicht mehr optimal verwerten und für den Körper aufschliessen. Wertvolle Nähr und Vitalstoffe werden ungenutzt ausgeschieden und gehen dem Organismus verloren.
Ein Darm, der ausserdem mit schädlichen statt mit freundlichen Darmbakterien besiedelt ist, leidet einerseits unter den schädlichen Stoffwechselendprodukten der Fäulnisbakterien und andererseits unter dem Mangel jener Vitamine, Enzyme und Antikörper, die von den freundlichen Darmbakterien gebildet würden.
Da die belastenden Ausscheidungen der Fäulnisbakterien durch die Darmwand in den Körper gelangen und ein Vitamin- bzw. Antikörpermangel ebenfalls den ganzen Körper und nicht nur den Darm betrifft, zeigt dieses Beispiel, wie gross der Einfluss des Darmes auf den gesamten Organismus sein kann.
Natürliche Darmsanierung
Aus diesem Grunde verwundert auch nicht, wenn die bekanntesten Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Rheuma, Gischt, Arthrose etc. etc. von einem in Mitleidenschaft gezogenen Verdauungssystem begünstigt und gefördert werden.
Und so suchen immer mehr Betroffene nach Methoden, ihren Darm zu pflegen, zu reinigen und zu sanieren. Die natürliche Darmsanierung ist dazu eine der besten Möglichkeiten, nicht zuletzt deshalb, weil sie einfach zu Hause durchgeführt und – aufgrund ihrer sanften Reinigungsintensität – selbst in den betriebsamsten Alltag integriert werden kann.
Wie läuft die natürliche Darmsanierung ab?
Die natürliche Darmsanierung führt also weder zu „Dauersitzungen“ auf dem stillen Örtchen noch beinhaltet sie gravierende Diätvorschriften wie etwa Fasten. Die wohldosierten Bestandteile der natürlichen Darmsanierung werden mehrmals täglich eingenommen und reinigen und sanieren Ihr Verdauungssystem sanft, aber nachhaltig.
Der gesunde Stuhlgang stellt sich regelmässig und wohlgeformt ein. In vielen Fällen werdet ihr in euren Ausscheidungen seltsame Kotbestandteile oder Gerüche feststellen. Dabei handelt es sich um gelöste verhärtete Kot- und/oder Schleimschichten sowie um Fäulnisbakterien bzw. deren giftige Stoffwechselprodukte.
Für jeden die passende Darmsanierung
Du selbst bestimmst die Intensität und die Dauer deiner Darmsanierung anhand der Auswahl desjenigen Sanierungsprogrammes, das zu dir und deiner persönlichen Situation am besten passt. Oft scheinen viele Faktoren (lange Arbeitszeiten, Kantinenessen, Geschäftsessen etc.) gegen die praktische Umsetzung einer Darmsanierung zu sprechen. Hier aber sollte das Umdenken statt finden. Die Priorität kann nur für jeden Einzelnen die Entgiftung von Körper, Geist und Seele sein. Verändere hierzu einfach deine Sichtweise
Es werden von diversen Anbietern verschiedene Programme zur natürlichen Darmsanierung angeboten, die den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden und dadurch jedem Anwender eine effektive aber auch natürliche Darmsanierung ermöglichen, jedoch steht und fällt der Erfolg mit der Einstellung, wie ich die Dinge angehe.
Anwendungen:
Darm mit MMS-Spülung reinigen
Die rektale Methode gleicht dem Kaffeeeinlauf, der sich in der natürlichen Krebstherapie bereits fest etabliert hat. Reinige den Dickdarm zuvor mit einem normalen Einlauf. Gib dann eine geringe Zahl an aktivierten MMS-Tropfen in ein großes Glas Wasser, das du als Einlauf verwendest. Folge bei der Anzahl der Tropfen einfach deiner spontanen Intuition. Halte den Einlauf für zehn bis 20 Minuten, und entleere dann den Darm. Führe im Anschluss daran einen weiteren reinigenden Einlauf durch. Gib nun eine etwas höhere Zahl an aktivierten MMS-Tropfen in ein Glas Wasser. Halte diesen Einlauf bis zu 30 Minuten. Möglicherweise kannst du dich während dieser Zeit bewegen, aber besser ist es, wenn du dich setzt oder hinlegst. Das wird die Darmtätigkeit über mehrere Stunden oder gar Tage hinweg stark anregen. Führe diese Prozedur bei Krebs und chronischen Erkrankungen einmal pro Woche durch, und steigere die Dosis allmählich. Das ist sinnvoll bei allen gesundheitlichen Problemen im Bauchbereich, wie Darm- oder Prostatakrebs, Reizdarm, Infektionen, Zysten und verschiedenen Krebsformen der weiblichen Geschlechtsorgane.
Darmreinigung nach Dr.Klinghardt
Dieses Programm ist Teil einer gesamten Körper-Entgiftung nach Klinghardt
Für die Entgiftung reichen gewisse Nahrungsmittel, wie sie in der Natur vorkommen, völlig aus. Eine besondere Rolle spielen dabei die Chlorella Alge sowie Bärlauch und Koriander.
Darüber hinaus können Matrix-Elektrolyte, Fußbäder und Massagen sowie die Einnahme von Zink und Knoblauch, sowie bestimmter Aminosäuren die körpereigenen Abwehrkräfte optimal unterstützen, damit Schwermetalle wie Quecksilber nicht nur effektiv freigesetzt, sondern auch gebunden ausgeschieden werden können.
Chlorella und Bärlauch sollten von Anfang an zum Einsatz kommen, Koriander sollte erst dann eingesetzt werden, wenn Amalgamplomben auch wirklich entfernt sind. Bärlauch kann Quecksilber mithilfe seiner Schwefelverbindungen aus dem Bindegewebe entfernen, so dass es über die Nieren ausgeschieden werden kann. Er kann entweder in frischer Form, als Tinktur oder als Pesto eingesetzt werden.
Bevor die Plomben entfernt werden, sollte ebenfalls Chlorella zum Einsatz kommen. Die Einnahme sollte mindestens zwei Tage vor dem Termin der Plomben-Entfernung beginnen, indem etwa 2-4 Gramm pro Mahlzeit oder auf die Mahlzeiten verteilt eingenommen werden. Wer diese Algenart nicht gut verträgt, kann zusätzlich das Enzym Cellulase einnehmen. Dieses ist in verschiedenen Bio-Gechäften erhältlich und kann die Verträglichkeit von Chlorella deutlich verbessern. Natürlich sollte Chlorella auch am Tag der Plombenentfernung und etwa zwei bis fünf Tage danach eingenommen werden. Generell gilt: Je mehr Amalgam-Plomben vorhanden waren, desto länger sollte die Einnahme nach der Plombenentfernung andauern.
Wenn die Plomben als Quecksilber-Quellen entfernt wurden, kann es daran gehen, auch die in Nervenzellen und Gehirnzellen, sowie die im Bindegewebe gespeicherten Schwermetalle auszuleiten.
Dazu sollten zunächst Chlorella und Bärlauch zu den Mahlzeiten eingenommen werden (Bärlauchtinktur oder -pesto kann man übrigens auch prima ins Essen mischen). Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass Vitamin C nicht zeitgleich, sondern möglichst in großem zeitlichen Abstand zum Essen zu sich genommen wird, um die entgiftende Wirkung nicht zu beeinträchtigen. Zusätzlich zu Chlorella und Bärlauch sollte, sofern die Ablagerungen aus dem Bindegewebe bereits entfernt wurden, Koriandertinktur eingenommen werden. Koriander kann Quecksilber, Kadmium, Blei und Aluminium aus dem zentralen Nervensystem und aus den Knochen entfernen.
Es kann passieren, dass die Symptome durch die Einnahme von Koriandertinktur erst einmal schlimmer werden – das liegt daran, dass das in Nerven- und Gehirnzellen gespeicherte Quecksilber durch die Ausleitung aus den Zellen den Körper vergiften kann, weil es in größerer Menge freigesetzt wird, als Koriander allein ausleiten kann.
Deshalb sollten parallel weiterhin Chlorella und Bärlauch zum Einsatz kommen, damit die Gifte aus dem Körper geleitet werden können. Die Dosis der Koriandertinktur sollte von 2-3 Tropfen täglich zu den Mahlzeiten über 3 mal 10 bis hin zu 3 mal 30 gesteigert werden. Da Koriander auch eine entwässernde Wirkung hat, sollte der entgiftende Patient seine Flüssigkeitsaufnahme steigern.
Darmreinigung mittels Colon-Hydrotherapie
Dies ist eine gründliche Darmspülung, bei der Schlacken und Giftstoffe aus dem Darm gespült werden. Dazu werden ca. 1 bis 1,5 Liter körperwarmes Wasser in den Darm eingeführt. Zusätzlich kann man die Darmreinigung mit der Einnahme von Flohsamen unterstützen, die im Darm aufquellen und ihn quasi ausputzen. Flohsamen wirkt stark schleimbildend und wirkt sanft abführend. Selbst verhärtete Schlacken werden aufgeweicht und abtransportiert.
Du kannst diese Art bequem nach Anleitung selber durchführen. Entsprechende Sets und Anleitungen gibt es in der Apotheke.
Darmreinigung mit Rizinus, Sauerkraut und Glaubersalz
Dies hat eine stark abführende Wirkung. Eine zweitägige Kur entleert den Darm vollständig. Die Darmreinigung kann man mit Sauerkrautsaft zusätzlich unterstützt werden. Die gleiche Wirkung wie Rizinus hat Glaubersalz. Gelöst in lauwarmen Wasser getrunken lässt die abführende Wirkung nicht lange auf sich warten.
Darmreinigung mittels Camu Camu
Camu-Camu ist im Grunde ein hochdosiertes Vitamin C. Es gibt keine Pflanze die mehr Vitamin C besitzt wie Camu Camu. Sie kommt aus dem Amazonas und wächst direkt als Strauchbeere im Flussbett. Sie liefert auch wertvolle Nahrung für die dortigen Tiere.
Bei einer hochdosierten Einnahme kann als Nebeneffekt ein verstärkter verflüssigter Stuhlgang entstehen. Ausserdem stärkt man gleichzeitig das Immunsystem.
Darmreinigung (Parasitenbefall) mittels Kieselgur, Zeolith,Propolis, Vitamin C, Zinnkraut/Schachtelhalm
Diese Kombination ist sehr wirksam um keine hohen Nebenwirkungen zu haben. Parasiten stossen Gifte aus wenn sie sich gereizt fühlen und um zu vermeiden, dass die Parasiten wandern und andere Organe befallen, ist es notwendig sich gründlich in den Foren zu belesen und nicht einfach drauf los zu experimentieren. Das kann nach hinten los gehen.
Nierenreinigung
Nieren leiten Gifte aus
Gemeinsam mit der Leber und dem Darm sind die Nieren unsere wichtigsten Entgiftungs- und Ausleitorgane. Funktionieren sie nicht richtig, kommt es zunächst zur Einlagerung von Giften und schliesslich zu einer schleichenden Selbstvergiftung, die sich in den verschiedensten Beschwerden äussern kann.
Nieren bilden Blut
Die Nieren sind an der Blutbildung beteiligt, da sie das Hormon Erythropoetin bilden, das im Knochenmark die Bildung roter Blutzellen anregt. Eine Nierenschwäche kann daher mit einer Blutarmut ( Anämie), mit Müdigkeit und Leistungsabfall einhergehen.
Nieren regulieren den Mineralstoff-Haushalt und den cSäure-Basen-Haushalt
Die Nieren regulieren ausserdem den Mineralstoffhaushalt und sind in Sachen Säure-Basen-Haushalt eine wichtige Instanz. Gibt es Probleme mit den Nieren, kann es daher auch zu Verschiebungen im Mineralstoffhaushalt sowie einer latenten Azidose (chronischen Übersäuerung ) kommen.
Nieren aktivieren Vitamin D
In den Nieren wird die Vorstufe des Vitamin D in aktives Vitamin D umgewandelt. Ein Nierenproblem kann somit zu einem Vitamin-D-Mangel führen. Vitamin-D-Mangel jedoch kann zur Entstehung zahlreicher Krankheiten und Beschwerden beitragen.
Nieren sorgen für gesunde Knochen
Die Nieren sind für die Knochengesundheit wichtig. Denn ein gestörter Mineralstoffhaushalt kann in Kombination mit einem Vitamin-D-Mangel und vielleicht einer Übersäuerung zu einer nachlassenden Knochendichte führen.
Bei einem Mineralstoffmangel sind die knochenrelevanten Mineralien Calcium, Magnesium, Kalium, Silizium und Bor nur in unzureichender Menge vorhanden. Fehlt dazu auch noch Vitamin D verschlechtert sich die Calciumversorgung noch weiter, da Vitamin D die Calciumaufnahme im Darm ermöglicht.
Nieren regulieren den Blutdruck
Selbst an der Regulation des Blutdrucks sind die Nieren beteiligt. Geschwächte Nieren führen daher häufig zu einem hohen Blutdruck. Bei Bluthochdruck werden daher häufig auch die Nierenwerte überprüft.
Die Nierenreinigung beugt Nierenschwäche vor
Im Gegensatz zu Leber und Darm verfügen die Nieren nun aber leider nicht über deren grosses Regenerationspotential. Einmal eingetretene Organschäden und Funktionsverluste lassen sich daher oft nicht mehr vollständig beheben. Das ist auch der Grund dafür, dass es pro Jahr mehr als doppelt so viele Nieren- wie Lebertransplantationen gibt.
Eine regelmässige Nierenreinigung kann einer Nierenschwäche sehr gut vorbeugen und Sie damit vor schweren Krankheiten bewahren – selbstverständlich in Kombination mit einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise.
Für Nierenprobleme kann es viele Ursachen geben. Nachfolgend finden Sie etliche Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, im Laufe des Lebens an einer Nierenschwäche zu erkranken. Interessant ist, dass die meisten der folgenden Punkte bei einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise gar nicht erst eintreten würden:
Die Ursachen schwacher Nieren
Die möglichen Ursachen kranker oder geschwächter Nieren sind die folgenden:
- Ungesunde Ernährungsweise
- Trinken von zu wenig Wasser
- Übergewicht/Fettleibigkeit
- Chronischer Bluthochdruck (er kann die Nieren schwächen oder aber auch erst durch eine Nierenschwäche entstehen)
- Diabetes
- Hohe Harnsäurewerte/Gicht: Nierensteine (Harnsäuresteine) können die Folge chronisch erhöhter Harnsäurewerte im Blut sein. Die Harnsäure ist ein Stoffwechselprodukt, das im Körper beim Abbau von Purinen entsteht. Purine sind besonders in Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Hülsenfrüchten enthalten. (Allerdings ist bekannt, dass die Purine in pflanzlichen Lebensmitteln so gut wie nie ein Problem darstellen). Wenn die Harnsäurekonzentration im Blut nun über einen bestimmten Wert steigt, kristallisiert die Harnsäure aus und es entstehen Harnsäurekristalle. Lagern sich diese im Gewebe und in den Gelenken ab, kommt es zur Gicht, lagern sie sich jedoch in den Nieren ein, sind es Nierensteine bzw. Harnsäuresteine. Oft liegt beides gleichzeitig vor: Die Gicht und Harnsäuresteine, so dass man bei Gicht immer auch die Nieren im Auge behalten sollte. Doch schon die meist langjährige Vorstufe der Gicht, die erhöhten Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie) gelten heute als eigenständiger Risikofaktor für Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und Herz-Kreislauferkrankungen.
- Wiederkehrende Nierensteine
- Wiederkehrende Infektionen der Harnwege und der Blase
- Alkoholmissbrauch/Rauchen
- Medikamente
- Schmerzmittel/Nichtsteroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Aspirin, Indometacin u. a.)
- Schmerzmittel
- Antibiotika
- Chemotherapeutika
- Kontrastmittel
- u. a.
Geschwächte Nieren spürt man meist nicht
Störungen der Nieren können über eine lange Zeit hinweg vollkommen stumm verlaufen. Man spürt die Nieren nicht – und dennoch können sie leiden und krank sein. Melden sich die Nieren dann doch einmal, so kann die Symptomatik derart unspezifisch sein, dass man gar nicht an die Nieren denkt.
Denn Kopfschmerzen, Müdigkeit, Rücken- oder Bauchschmerzen können auch Zeichen ganz anderer Probleme sein oder werden sehr oft gar nicht ernst genommen. Auch beim Arzt kommt es nicht selten vor, dass grenzwertige Nierenwerte übersehen, als unwichtig eingestuft oder als altersgerecht abgetan werden. Kein Wunder wird eine Nierenkrankheit oder Nierenschwäche oft erst spät erkannt.
Dann jedoch ist es häufig schon ZU spät. Denn wenn erst einmal Blut im Urin auftaucht oder die Schmerzen im unteren Rücken eindeutig werden, dann ist die Niere meist schon so infiziert, dass man um Medikamente nicht mehr herumkommt.
Eine Nierenreinigung zur Prävention ernster Nierenerkrankungen ist daher eine gute Idee und sollte – genau wie Massnahmen für den Darm oder die Leber – in regelmässigen Abständen durchgeführt werden. Dann nämlich ist es möglich, die Nieren und damit die gesamtkörperliche Gesundheit langfristig zu schützen.
Die Ziele der Nierenreinigung
Aus ganzheitlicher Sicht ist mit einer Nierenreinigung ein Massnahmenkatalog gemeint, der die folgenden Ziele hat:
- Die Nieren werden durchspült, was es den Nieren leichter macht, ihre Entgiftungs- und Ausleitfunktion zu erfüllen. Toxine, Stoffwechselabbauprodukte und auch bereits eingelagerter Griess (winzige Nierensteine) können somit leichter ausgeschieden werden.
- Die Nieren werden sanft mit natürlichen Kräuterzubereitungen desinfiziert, damit die Ansiedlung schädlicher Keime erschwert wird.
- Einschlägige Massnahmen werden eingeleitet, um – wenn möglich – bestehende Nierensteine aufzulösen.
- Kurz, es wird alles getan, um die Nieren zu entlasten und deren Funktionsfähigkeit sowie deren Regenerationsfähigkeit zu unterstützen.
Die Nierenreinigung
Die ganzheitliche Nierenreinigung besteht aus vielen unterschiedlichen Massnahmen. Zunächst stellen wir Ihnen die einzelnen Massnahmen vor. Weiter unten finden Sie dann Vorschläge, wie diese kombiniert werden können:
1. Wassertrinken verhindert Nierensteinbildung
Zu den wichtigsten Massnahmen für eine gesunde Niere gehört in erster Linie das ausreichende Trinken – und zwar von Wasser oder verdünntem Kräutertee. Alle anderen Getränke zählen aus Sicht der ganzheitlichen Medizin streng genommen nicht als Getränke sondern als Genussmittel. Dies gilt auch für die meisten gekauften Säfte.
Aus Studien weiss man, dass schon allein die tägliche Versorgung mit genügend Wasser die Gefahr der Nierensteinbildung fast vollständig auflöst. Besonders wichtig ist dies für Menschen, die schon öfter Nierensteine hatten und vermeiden möchten, dass sich diese wieder und wieder bilden.
Selbst vor dem Schlafengehen sollte man immer noch einmal ein Glas Wasser trinken, auch wenn dies die Gefahr erhöht, dass man nachts zum Wasserlassen aufstehen muss.
Doch gerade für eine wirksame Nierensteinprophylaxe ist das abendliche Wassertrinken äusserst wichtig, da sich andernfalls – bei Menschen, die zu Steinbildung neigen – über Nacht bereits die ersten Kristalle bilden können.
2. Wasser mit Zitrone löst Nierensteine auf
In einen Teil der täglichen Trinkmenge sollte ein Schuss Zitronensaft (frisch gepresst) gegeben werden, da die Citrate im Zitronensaft manche Nierensteine regelrecht auflösen können.
Insbesondere Harnsäuresteine und calciumhaltige Steine sowie Cystinsteine lassen sich sehr gut mit citratreichen Säften beeinflussen. Neben Zitronensaft kann auch verdünnter Orangensaft verwendet werden (ebenfalls nur frisch gepresst).
3. Alkohol meiden
Alkohol stimuliert die körpereigene Harnsäurebildung in der Leber und hemmt ihre Ausscheidung. Folglich steigt durch Alkohol die Gefahr, dass sich in den Nieren Harnsäuresteine bilden. Bier ist zudem purinreich – und Purine werden im Körper zu Harnsäure abgebaut, was zusätzlich den Harnsäurespiegel steigen lässt.
Da alkoholische Getränke ganz generell die Urinausscheidung und damit das Risiko der Austrocknung erhöhen, was wiederum die Steinbildung begünstigt, ist Alkohol in jedem Fall eine Gefahr für die Nieren. Darüber hinaus kann die Leber nur etwa 90 Prozent des eintreffenden Alkohols abbauen. Der Rest gelang unverändert in die Nieren und kann dort das empfindliche Nierengewebe beschädigen.
Tees aus Nierenkräutern hingegen helfen den Nieren, gesund und munter zu bleiben.
4. Nierenkräuter
Verschiedene Kräuter üben eine sehr heilsame Funktion auf die Nieren aus. Dazu gehören z. B. die Goldrute, die Bärentraube, die Brennnessel, der Löwenzahn, der Schachtelhalm, die Wacholderbeeren, die Blätter der Birke und der Hafertee.
Die Goldrute beispielsweise wird seit Jahrhunderten in Europa benutzt, um Infektionen der Blase und der Harnwege sowie Nierensteine zu behandeln und deren Entstehung zu vermeiden. Da die Pflanze harntreibende, antioxidative sowie antibakterielle Eigenschaften aufweist, ist sie eine ideale Nierenpflanze.
Die Goldrute soll besonders effektiv gegen Hefepilze und Kolibakterien wirken – beide sind oft die Verursacher von Entzündungen der Harnwege, die dann aufsteigen und auch die Nieren befallen können. Die Goldrute ist daher ein zentraler Bestandteil vieler traditioneller Tees, die bei Blasenentzündungen verwendet werden und auch dazu, um Nierensteine auszuspülen.
Die Bärentraube wird ebenfalls schon sehr lange in der pflanzlichen Volksheilkunde als zuverlässig wirkendes Mittel in der Behandlung von Nieren- und Harnwegsinfekten aller Art eingesetzt. Sie enthält den Pflanzenstoff Arbutin.
Damit sich das Arbutin in den tatsächlichen Wirkstoff (Hydrochinon) umwandelt, muss der Urin basisch sein (pH 8 wäre ideal). Andernfalls wird die Wirkung der Bärentraube bezweifelt. Basische Ernährung sowie (kurzfristig) die Einnahme von Natriumhydrogencarbonat (Natron) sorgen für den erforderlichen hohen pH-Wert.
Auch die Bärentraube wirkt effektiv gegen Kolibakterien und Hefepilze, die zwei häufigsten Auslöser für Harnwegs- und Niereninfektionen, aber auch gegen Staphylokokken und viele andere Bakterien.
Bärentraubenblätter helfen ausserdem dabei,
- die Ansammlung von Harnsäure zu vermindern
- den Schmerz bei Blasensteinen zu lindern, da sie die Spannkraft der Harnwege stärken
- gereiztes und entzündetes Gewebe zu beruhigen und zu straffen
- die Anheftung der Bakterien in den Harnwegen und an der Blasenschleimhaut zu verhindern
Die Bärentraube ist sehr reich an Gerbstoffen. Daher kann sie – wenn sie falsch zubereitet wird – zu Übelkeit führen. Wenn Sie aus ihr jedoch ein Kaltmazerat herstellen, dann ist sie sehr gut verträglich.
Ein Kaltmazerat wird folgendermassen zubereitet: Pro Tasse werden 3 Gramm der Blätter am Abend mit 150 - 200 ml kaltem Wasser übergossen und über Nacht stehen gelassen. Drei bis vier Tassen trinkt man davon über den Tag verteilt. Wenden Sie die Bärentraube nicht länger als 8 Tage und nicht öfter als drei bis vier Mal pro Jahr an.
Auch die Brennnesselist eine wunderbare Nierenpflanze. Während sich die Brennnesselwurzel sehr gut auf Prostataprobleme auswirkt, werden die Blätter der Pflanze u. a. dazu verwendet, um Blasen- und Nierenprobleme zu lindern und vorzubeugen. Brennnesseln sind reich an pflanzlichen Sterinen, Lignanen und antioxidativ wirksamen Flavonoiden, die
- die Blasen- und Nierenzellwände stärken,
- die Bildung entzündlicher Stoffe hemmen,
- das Harnvolumen erhöhen, um Bakterien und Gifte aus dem Harntrakt zu spülen sowie
- Nierensteinen vorbeugen
Sehr gut können auch Kräutermischungen für die Nieren verwendet werden, wie z. B. der folgende Nierentee, der auch bei Nierenentzündungen getrunken werden kann:
Nierentee für Nierenentzündung und Blasenentzündung
Ein Nierentee sollte desinfizieren, den Reiz lindern, entgiften, durchspülen und die Nierenfunktion anregen. Eine iedeale Anwendung auch bei einer Blasenentzündung. Die folgende Mischung erfüllt alle diese Voraussetzungen.
- 20 g Birkenblätter
- 15 g Kamillenblüten oder Brennnesselblätter
- 25 g Zinnkraut (Schachtelhalm)
- 20 g Orthosiphonblätter (auch Katzenbart oder Indischer Nierentee genannt)
- 20 g Bärentraubenblätter
Zubereitung: Ideal wäre es, den Bärentraubenblättertee wie oben beschrieben separat zuzubereiten und ihn dann anschliessend zum Tee aus dem Rest der Kräutermischung zu geben.
Man übergiesst 2 bis 3 Gramm der Kräutermischung (ohne Bärentraubenblätter) mit 150 ml heissem Wasser und lässt den Tee abgedeckt 15 bis 30 Minuten ziehen, also länger als andere Kräutertees. Auch rührt man währenddessen häufig um.
Dadurch gehen die Wirkstoffe in höherer Konzentration ins Wasser über und der Tee wirkt besser. Nach der Ziehdauer giessen Sie vom Kaltmazerat der Bärentraubenblätter pro Tasse 40 – 50 ml hinzu.
5. Chanca Piedra – Der Steinbrecher für die Nieren
Chanca Piedra (Phyllanthus niruri) ist spanisch und bedeutet Steinbrecher. Der kleine Strauch wächst weltweit in den tropischen Regionen von Brasilien und Peru bis nach Indien und stellt auch einen wesentlichen Bestandteil ayurvedischer Therapien dar. Im Ayurveda wird die Pflanze Bhumyamalaki genannt.
Innerhalb von Tagen heisst es in manchen Berichten, könne Chanca Piedra Nieren- und Blasensteine auflösen. So soll Dr. Wolfram Wiemann aus Nürnberg Ende der 1980er Jahre über 100 Nierensteinpatienten mit Chanca Piedra behandelt haben.
94 der Patienten hätten auf diese Weise innerhalb von ein bis zwei Wochen ihre Steine verloren. Ob dies tatsächlich so war?
Es liegen jedoch auch wissenschaftliche Studien vor, die dem Kraut eine eindeutige Anti-Stein-Wirkung bescheinigen.
Bereits im Jahr 1999 erklärten Wissenschaftler der Universidade Federal de São Paulo in Brasilien, dass ein wässriger Extrakt von Chanca Piedra die Bildung von Calciumoxalatkristallen verhindern könne, woraus die meisten Nierensteine bestehen. Schädliche Nebenwirkungen – so die Forscher – zeige das Kraut hingegen keine.
Sieben Jahre später veröffentlichte die Universität von Bologna eine Studie, der zufolge die Einnahme von Chanca Piedra nach einer Stosswellenlithotripsie (Zertrümmerung von Nierensteinen) dazu führte, dass die Patienten viel länger steinfrei blieben als dies ohne Chanca Piedra der Fall war.
2010 verkündeten erneut Forscher der brasilianischen Universität von São Paulo in einem Review (Analyse bereits vorliegender Studien zum Thema Chanca Piedra), dass die Pflanze die Nierensteinbildung verhindern, aber auch bestehende Steine eliminieren könne.
6. Probiotika für die Nieren
Die meisten Nierensteine bestehen aus Calciumoxalat (70 Prozent aller Nierensteine), einer kristallinen Verbindung aus Oxalsäure und Calcium. Also glaubte man lange Zeit, die Oxalsäure in manchen Lebensmitteln und natürlich auch die bei manchen Menschen offenbar fehlende Fähigkeit, Oxalsäure vollständig abzubauen bzw. auszuscheiden, seien für die Entstehung von Nierensteinen verantwortlich.
Dann jedoch fand man heraus, dass jene Menschen mit gesunder Darmflora ein bestimmtes Darmbakterium (Oxalobacter formigenes) beherbergen, das die Bildung von Oxalatsteinen aus Oxalsäure verhindern kann. Leider scheint es noch kein Probiotikum mit diesem Bakterium zu geben.
Doch kann man davon ausgehen, dass sich bei einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise und nach einer Sanierung der Darmflora die richtigen Bakterien automatisch ansiedeln werden – und so auch das besagte Oxalobacter formigenes.
Menschen, die häufig Antibiotika nehmen, besitzen dieses Bakterium – Studien zufolge – jedenfalls nicht und haben daher folglich auch ein höheres Risiko für Calciumoxalatsteine.
Dies zeigt, dass bei der Neigung zu Nierensteinen eher eine Darmsanierung angezeigt ist als das allseits empfohlene Meiden gesunder aber oxalsäurehaltiger Lebensmittel wie Spinat, Nüsse, Rote Bete, grüne Bohnen, Beeren (wie z. B. Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren), Kakao etc.
7. Darmreinigung für die Nieren
Ist der Darm überlastet und angeschlagen, dann gelangen unerwünschte Stoffe in die Blutbahn (Gifte, unvollständig verdaute Nahrung, toxische Ausscheidungen von Bakterien, Gase (die bei Blähungen entstehen) etc.). Daraufhin wird auch die Leber stark belastet.
Schliesslich ist sie die erste Station für das Blut aus dem Darm und muss jetzt zusehen, möglichst viele der schädlichen Stoffe daraus zu entfernen. Je mehr schädliche Stoffe jedoch vom Darm kommen, umso geringer die Chance, dass die Leber sie alle neutralisieren kann und umso höher dann wiederum die Belastung der Nieren.
Viele Stoffe werden in der Leber ausserdem nur nierengängig gemacht, das heisst, die Leber leitet einen Teil der Giftstoffe sowieso an die Nieren weiter, damit diese sie mit dem Urin ausscheiden können.
Je stärker also die Belastung des Darms, umso stärker die Belastung der Leber und umso stärker auch die Belastung der Nieren. Das bedeutet gleichzeitig, dass ein sauberer und gesunder Darm die Nieren und natürlich auch die Leber enorm entlasten kann.
8. Leberreinigung für die Nieren
Wie unter 7. erklärt, können die Nieren nur so gesund sein, wie Darm und Leber es ihnen erlauben. Nach einer Darmreinigung wäre es daher sinnvoll, auch an eine Leberreinigung zu denken oder zumindest ein oder zwei Leber reinigende Massnahmen in den Alltag zu integrieren.
Dies könnte z. B. die Einnahme von Bitterstoffen sein, von Papayakernen, Capsaicin oder von Curcumin. Auch spezielle Kräuterkapseln zur Leberregeneration oder ein hochdosiertes Mariendistelpräparat sind eine gute Idee.
9. Ernährung für die Nieren
Die Ernährung ist bei all den Bemühungen um gesunde Organe natürlich das A und O. Mit ihr steht und fällt der Erfolg einer jeden Reinigungsaktion – ganz gleich, ob es nun um eine Darm-, Leber- oder Nierenreinigung geht. Mit der Ernährung kann man also sehr viel dafür tun, um Nierenproblemen vorzubeugen oder diese zu beheben.
Auch führt eine gesunde Ernährung automatisch dazu, dass Übergewicht abgebaut wird – und Übergewicht gilt als Risikofaktor für chronische Krankheiten aller Art, auch von Nierenerkrankungen und Nierensteinen.
Wenn man ferner bei Nierensteinen weiss, welcher Art die eigenen Nierensteine sind, dann kann man über die Ernährung noch mehr Einfluss nehmen, um die Steine aufzulösen oder zumindest um Rezidive (die Bildung neuer Steine) zu vermeiden.
Bei Harnsäuresteinen zum Beispiel wäre eine purinarme Ernährung sehr gut. Purine hatten wir oben unter „Die Ursachen schwacher Nieren“ und unter „3. Alkohol“ schon erwähnt. Die basenüberschüssige Ernährung ist automatisch purinarm.
Hier werden tierische Proteine wenn überhaupt so nur massvoll verzehrt und Alkohol wird nahezu gänzlich gemieden.
Zu den purinreichsten Lebensmitteln gehören Fleisch und Fisch (besonders die Haut), Innereien, Wurst, Bier (insbesondere Hefeweizen) sowie Sojaprodukte.
Doch sind manche Lebensmittel, die eigentlich als gesund gelten und einem Gesunden auch nicht schaden, ebenfalls relativ purinreich. Doch führen pflanzliche Purinquellen kaum zu gesundheitlichen Problemen und können daher nach wie vor – natürlich massvoll – verzehrt werden.
Dazu gehören beispielsweise Hülsenfrüchte (inkl. Erdnüsse und Sojaprodukte) und Sonnenblumenkerne.
Bei Calciumoxalatsteinen reduziert man vorübergehend oxalsäurereiche Lebensmittel (während man die Darmflora aufbaut) und isst besonders magnesiumreich (und/oder nimmt ein magnesiumreiches Nahrungsergänzungsmittel ein (mit mind. 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag).
Warum Magnesium bei der Auflösung dieser Nierensteine helfen kann, finden Sie weiter unten unter „13. Magnesiumversorgung optimieren“ beschrieben.
Bei Calciumphosphatsteinen meidet man die schlimmsten Phosphatquellen wie Wurst, Schmelzkäse und Schokolade.
Auch hier achtet man auf ordnungsgemässe Magnesiumversorgung.
Ganz egal, welche und ob man überhaupt Steine beherbergt, die begleitende Ernährung sollte eine pflanzenbasierte, naturbelassene und vitalstoffreiche Ernährung aus möglichst regionalen und saisonalen Bio-Lebensmitteln sein. Zusätzlich kann man häufiger spezielle Lebensmittel in den Speiseplan einbauen, die sich besonders positiv auf Nierengesundheit auswirken:
10. Spezielle Lebensmittel für die Nieren
Zu den Lebensmitteln, die eine sehr gute Wirkung auf die Nieren haben, gehören
- Spargel
- Grüne Smoothies mit viel Grüngemüse
- Petersilie
- Vollwertreis
- Selleriesaft
- Zwiebeln
- Kresse
Sie alle fördern die vermehrte Urinausscheidung, beugen der Steinbildung vor und helfen sogar dabei, bereits kleinere Steine auszuschwemmen.
Wer ferner zwei Mal täglich mindestens 20 Gramm Kürbiskerne isst, beugt nicht nur Prostatabeschwerden vor (oder bessert diese, falls sie schon da sind), sondern hilft damit dem gesamten Harntrakt – von der Blase über die Harnwege bis zu den Nieren.
11. Auf Zucker verzichten
Zuckerkonsum erhöht Bildung aller möglichen Steine, weshalb man den Nieren zuliebe besser keinen Zucker mehr verwenden sollte.
Der Verzehr von Industriezucker, besonders von industrieller Fructose/Fruchtzucker kann Nierenerkrankungen verursachen – so Forscher der Loyola University Chicago im Jahr 2013. In ihrem Review (Übersichtsarbeit über verschiedene frühere Studien) erklären die Wissenschaftler, dass Zucker den Harnsäurespiegel im Blut erhöhe sowie Übergewicht und Diabetes fördere.
Alle drei Faktoren können über kurz oder lang die Nierengesundheit beeinträchtigen.
Besonders gefährlich scheinen diesbezüglich mit Zucker gesüsste Softdrinks zu sein. Doch auch mit Süssstoff gesüsste Limonaden wirken sich auf die Nieren negativ aus. Den Nieren sind daher reines Wasser, ungesüsste Kräutertees und verdünnte Gemüsesäfte am liebsten.
12. Weniger Salz
Weniger Salz bedeutet nicht gar kein Salz. Die herkömmliche Ernährung jedoch ist oft so salzreich, dass damit der Mineralstoffhaushalt ziemlich durcheinander gerät und entsprechend stark die Nieren gefordert sind, diesen wieder auszugleichen.
Eine gesunde und naturbelassene Ernährung hingegen kommt mit deutlich weniger Salz aus, nicht zuletzt dadurch, dass hier kaum Fertigprodukte genutzt werden, die im Allgemeinen sehr stark gesalzen sind. Überdies werden milde Natursalze verwendet, z. B. Kräutersalze aus Meer- oder Steinsalz.
13. Magnesiumversorgung optimieren
Magnesium kann die Bildung von calciumhaltigen Nierensteinen verhindern – und zwar dadurch, dass mit der ausreichenden Magnesiumzufuhr wieder das richtige Calcium-Magnesium-Verhältnis (2 : 1) eingestellt werden kann.
Magnesium hilft jetzt dabei, dass das Calcium im Körper bestimmungsgemäss eingesetzt werden kann und nicht massenhaft über den Urin ausgeschieden werden muss. Dadurch wird das Risiko einer Ablagerung des Calciums in den Nieren reduziert.
Ideal wäre es, den Magnesiumbedarf über die Ernährung zu decken. Doch auch hochwertige Magnesiumpräparate können zum Einsatz kommen – besonders bei einem starken Magnesiummangel. Lediglich bei magnesiumreichen Nierensteinen sollte man eine Nahrungsergänzung mit Magnesium erst mit dem Arzt besprechen.
14. Wärme für die Nieren Nieren hassen kaum etwas so sehr wie Kälte. Halten Sie sie also warm, besonders während einer Nierenreinigung (z. B. mit Wärmflaschen). Wärme kann die Nierenfunktion aktivieren, die Durchblutung der Nieren verbessern und somit dafür sorgen, dass die Nieren sich leichter regenerieren und gesund halten können.
15. Entsäuerung für die Nieren
Die Nieren sind bekanntlich die Hauptregulatoren des Säure-Basen-Haushalts. Stimmt nun etwas mit den Nieren nicht, muss auch darüber nachgedacht werden, eine mögliche Übersäuerung auszuschalten.
Eine Übersäuerung nämlich fördert insbesondere die Bildung von Harnsäure- und Calciumoxalatsteinen. Sie entstehen bei einem Urin mit stark saurem pH-Wert (um pH 5) und lösen sich bei einem basischeren pH-Wert (6,2 – 6,8) wieder auf.
Phosphatsteine wiederum entstehen bei stark basischem pH-Wert des Urins. Auch hier liegt eine Verschiebung des Säure-Basen-Haushalts vor, nämlich eine intrazelluläre Übersäuerung, so dass hier eine intrazelluläre Entsäuerung erforderlich wäre.
Eine gesunde Ernährung nun sorgt für gesunde pH-Wert-Schwankungen des Urins, so dass es nie zu dauerhaft sauren pH-Werten und auch nie zu dauerhaft basischen pH-Werten kommen wird.
Bis die Ernährung jedoch greift, kann hier ein Entsäuerungsprogramm Wunder bewirken. Bei ernsthaften Nierenproblemen sollten Sie dies jedoch nur in Begleitung eines kompetenten Therapeuten durchführen.
16. Vitamin D für die Nieren
Wie wir weiter oben bei den Nierenaufgaben gesehen haben, sorgen die Nieren auch für die Aktivierung des Vitamin D. Bei geschwächter Niere kann diese Aktivierung oft nicht mehr vollständig stattfinden und man sollte daher immer auch von einem Vitamin-D-Mangel auszugehen.
Gleichzeitig weiss man, dass Vitamin-D-Mangel ein Risikofaktor für die Entstehung von Nierenkrankheiten ist. Daher ist nicht bekannt, wer zuerst da war: Die geschwächten Nieren, die zu Vitamin-D-Mangel führen oder der Vitamin-D-Mangel, der die Nieren schwächt.
In jedem Fall jedoch sind jetzt die Knochen bedroht, die Zahngesundheit und natürlich die Allgemeingesundheit, da Vitamin-D-Mangel mit nahezu allen Krankheiten im Zusammenhang steht.
Es lohnt sich daher, eine Supplementierung mit Vitamin D ins Auge zu fassen – und zwar immer ganz individuell je nach Bedarf dosiert.
17. Homöopathie für die Nieren
Auch die Homöopathie kann die Ausleitung von Giften aus den Nieren sowie die Nierendurchspülung unterstützen. Bei entzündlichen Nierenproblemen beispielsweise kann man Berberis D3 und Solidago D1 beide 3 bis 10 Mal täglich einsetzen.
Bei Nierensteinen könnte Calculi renales D12, 1 Mal täglich zum Einsatz kommen. Es soll bei der Auflösung von Nierensteinen helfen.
Immer wiederkehrende Nierenbeschwerden, Nierensteine und Koliken sprechen ausserdem oft auf Lycopodium D12 (2 Mal täglich) an.
Ideal ist es jedoch, Homöopathika nach Empfehlung eines kundigen Homöopathen anzuwenden.
18. Nierenschäden durch Medikamente vorbeugen
Wie eingangs erwähnt, gibt es viele Medikamente, die den Nieren schaden und die Nierenfunktion beeinträchtigen können. Insbesondere manche Chemotherapeutika sind extrem nierentoxisch.
Hier kann Selen helfen. In Form von Natriumselenit (täglich 300 Mikrogramm) vor der Chemoanwendung eingenommen, kann Selen die nierenschädigende Wirkung der Medikamente auffallend mindern. Praktischerweise kann diese Massnahme auch das Herz schützen und sogar die Sterblichkeit durch Krebs um 50 Prozent senken (schon ab täglich 200 Mikrogramm Selen).
Wenn eine Untersuchung mit sog. nichtionischen Kontrastmitteln ansteht (z. B. bei einer Computer-Tomographie), dann kann man auch hier vorbeugend tätig werden, um die Nieren vor den schädlichen Nebenwirkungen der Kontrastmittel zu schützen.
Hier kann NAC (N-Acetylcystein) eingenommen werden und zwar zwei Mal täglich 600 Milligramm vor und nach der Kontrastmittelverabreichung. NAC liefert dem Körper den Baustein (Cystein) für das körpereigene Antioxidans Glutathion, das dann für die Abwehr der Nierenschäden verantwortlich ist.
19. Vitamin C als Risikofaktor für Nierensteine
Vitamin C gilt immer wieder als Risikofaktor für Nierensteine, was sich aber in der Realität nicht bewahrheitet hat, zumindest nicht dann, wenn man Vitamin C ganz normal - also dem persönlichen Bedarf gemäss - dosiert (100 - 1000 mg pro Tag und bei Krankheit kurweise 3000 bis 4000 mg oder wie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprochen).
Ein geringfügig erhöhtes Risiko für Nierensteine durch Vitamin C könnte dann bestehen, wenn man eine genetische Veranlagung zu Nierensteinen hat und zusätzlich Vitamin C langfristig hochdosiert einnimmt. Doch auch hier müssen noch weitere Faktoren hinzukommen, damit sich auch tatsächlich Nierensteine entwickeln, z. B. wenn man regelmässig zu wenig (Wasser!) trinkt, an einem Magnesiummangel leidet oder sich insgesamt säurebildend ernährt, wobei wir erneut bei den typischen Massnahmen wären, die für gesunde Nieren garantieren und die nachfolgend zusammengefasst werden.
Die Nierenreinigung – Ein Beispiel
Wie können Sie nun alle diese Massnahmen oder Teile daraus zu einer Nierenreinigung kombinieren? Nachfolgend ein Beispiel, das Sie jedoch ganz nach Ihren persönlichen Zielen, nach Ihrer gesundheitlichen Situation und entsprechend Ihren zeitlichen Möglichkeiten selbstverständlich vollkommen individuell anpassen können.
Wenn Sie alle drei Reinigungen – also eine Darm-, Leber- und eine Nierenreinigung – durchführen möchten, starten Sie bitte mit der Darmreinigung, gehen Sie dann zur Leberreinigung über und enden Sie mit der Nierenreinigung.
- Falls Sie Medikamente nehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie eventuell manche absetzen oder - falls nebenwirkungsreiche dabei sind - durch verträglichere Varianten ersetzen können. Fragen Sie ferner, ob sich Ihre Medikamente mit den geplanten ganzheitlichen Massnahmen unter einen Hut bringen lassen. Leiden Sie bereits an einer Nierenkrankheit, besprechen Sie ferner alle ganzheitlichen Massnahmen ebenfalls mit Ihrem Arzt. Es wäre dabei praktisch, wenn es sich um einen ganzheitlich orientierten Arzt handeln würde.
- Bereiten Sie sich sodann an jedem Morgen in ein bis zwei Flaschen die Wassermenge vor, die Sie über den Tag verteilt trinken möchten. Trinken Sie nur Wasser, ungesüsste Kräutertees und gelegentlich verdünnte Gemüsesäfte.
- Bereiten Sie sich zusätzlich eine Thermoskanne mit einem Nierentee vor.
- Falls Sie keine umfassende Darmreinigung durchführen möchten, können Sie den Aufbau der Darmflora, also die alleinige Einnahme eines Probiotikums (Combi Flora) in die Nierenreinigung integrieren. Nehmen Sie das Probiotikum zwei Mal täglich – zum Frühstück und zum Abendessen.
- Stellen Sie Ihre Ernährung auf eine basenüberschüssige pflanzenbasierte Ernährung um und berücksichtigen Sie alle oben genannten Aspekte, also keinen Alkohol, keinen Zucker, weniger Salz und integrieren Sie möglichst oft die speziellen Lebensmittel für die Nieren in Ihren Speiseplan.
- Nehmen Sie ein Magnesiumpräparat. Wenn Sie bereits die Sango Meeres Koralle nehmen, berücksichtigen Sie deren Magnesiumgehalt bei der Berechnung Ihres Magnesiumbedarfs. In Frage kommen Magnesiumcitrat, Magnesiumorotat oder chelatiertes Magnesium.
- Überprüfen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel und nehmen Sie – falls erforderlich – ein entsprechendes Präparat ein.
- Falls Sie Nierensteine haben, nehmen Sie ein Chanca-Piedra-Präparat oder trinken Sie Chanca-Piedra-Tee – natürlich in Absprache mit Ihrem Nierenspezialisten.
- Nach zwei bis drei Wochen des obigen Programms können Sie – je nach Befinden und ebenfalls in Absprache mit Ihrem Arzt – ein Entsäuerungsprogramm anschliessen. Behalten Sie dabei die Punkte 1 bis 8 bei. Sollte Ihr gewähltes Entsäuerungsprogramm Calcium- oder Magnesiumpräparate enthalten, berücksichtigen Sie dies und reduzieren Sie entsprechend die Dosis aus Punkt 6.
Leberreinigung
Warum sollte man eine Leberreinigung durchführen?
Die Leber ist eines der wichtigsten Organe in unserem Körper. Sie spielt eine zentrale Rolle für unser Wohlbefinden, da sie toxische Substanzen filtert und Stoffwechselprozesse steuert. Im Laufe der Zeit können sich jedoch schädliche Ablagerungen in der Leber ansammeln.
Das kann zu Gallensteinen in der Gallenblase führen oder die Gallengänge blockieren. Daher ist es wichtig, sich über das Thema zu informieren und die Leber bei Bedarf regelmäßig zu entgiften.
Doch wie erkennt man, ob die Leber eine Reinigung benötigt? Viele verspüren eine gewisse Veränderung, beispielsweise durch Allergien, ein Gefühl von ständiger Müdigkeit oder sogar Schmerzen im Rücken- und Kopfbereich. Zudem zählt eine Abnormalität der Verdauung und ein auffälliger Stuhl oftmals zu den Symptomen einer belasteten Leber.
Die Methode hat das Potenzial, diese Ablagerungen und Steine zu entfernen, wodurch die Gesundheit und das Wohlbefinden verbessert werden. Sie trägt dazu bei, dass Ihre Leber effizienter arbeitet und unterstützt Ihren Körper beim Detox. Meist wirkt sich das sehr positiv auf die Energie und die allgemeine Lebensqualität aus.
Mit einer sauberen, effizient arbeitenden Leber können Sie sicherstellen, dass Ihr Körper in einer guten Form ist und Sie sich rundum wohlfühlen.
Wie funktioniert die Leberreinigung?
Die Leberreinigung ist ein Prozess, der darauf abzielt, schädliche Ablagerungen und potenzielle Gallensteine aus der Leber und den Gallengängen zu lösen. Es gibt verschiedene Methoden und Ansätze, wie dies durchgeführt wird.
Wir haben für Sie einen Leitfaden für eine gängige Variante zusammengestellt:
Vorbereitung:
- In den Tagen vor der eigentlichen Reinigung ist es empfehlenswert, dass Sie auf gesunde Ernährung setzen und viel Wasser trinken. Setzen Sie vermehrt auf Vitamine und verschiedene Kräuter. Einige Experten raten auch zur Darmreinigung, um den Darm für die Ausscheidung von Toxinen vorzubereiten.
- Einnahme von Bittersalz: Am Tag der Reinigung sollten Sie morgens und mittags eine Dosis Bittersalz mit Wasser vermischt trinken. Dieses wirkt entspannend auf die Gallengänge und erleichtert das Passieren der Steine.
- Mischung Grapefruit und Oliven: Am Abend nehmen Sie eine Mischung aus frischem Grapefruitsaft und Olivenöl ein. Diese Kombination regt die Galle an und hilft dabei, die Gallensteine auszustoßen.
- Ruhephase: Nach dem Trinken der Mischung legen Sie sich am besten auf den Rücken und bleiben so für etwa 20 Minuten liegen. Das fördert den Fluss der Galle und das Herauslösen der Steine.
- Ausscheidung: Am nächsten Morgen werden Sie wahrscheinlich einen stärkeren Drang verspüren, zur Toilette gehen zu müssen. Hierbei können kleine grüne oder gelbliche Steine im Stuhl sichtbar werden.
- Abschluss: Trinken Sie noch einmal eine Portion Salz, um sicherzustellen, dass alle Ablagerungen ausgeschieden werden. Danach können Sie wieder normal essen.
Vergessen Sie niemals, dass jeder Mensch anders ist. Was für den einen gut funktioniert, passt vielleicht nicht für den anderen. Daher ist es wichtig, stets auf die Signale Ihres Körpers zu hören und im Zweifel einen Experten zu kontaktieren.
Was ist der Unterschied zwischen Leberreinigung und Leberentgiftung?
Die Begriffe Leberreinigung und Leberentgiftung werden oft synonym verwendet, aber sie beziehen sich tatsächlich auf zwei unterschiedliche Prozesse im Zusammenhang mit der Pflege der Leber.
Leberreinigung bezieht sich in der Regel auf den Prozess, durch den Ablagerungen, potenzielle Gallensteine und andere Abfallprodukte, die sich in der Leber und den Gallengängen angesammelt haben, physisch entfernt werden.
Das Ziel ist es, die Gallengänge zu öffnen und zu entspannen, sodass jegliche Ablagerungen und Steine ausgeschieden werden.
Leberentgiftung hingegen ist ein breiterer Begriff, der den Prozess beschreibt, durch den die Leber unterstützt wird, um ihre natürliche Fähigkeit zur Entgiftung und Filterung von Toxinen aus dem Blut zu optimieren.
Es geht darum, den Körper von schädlichen Substanzen zu befreien und die Leberfunktion zu stärken. Dies kann etwa durch eine ausgewogene Ernährung, den Verzehr bestimmter leberfreundlicher Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden.
Beide Prozesse zielen darauf ab, die Gesundheit und Funktion der Leber zu verbessern.
Wer führt eine Leberreinigung durch?
Viele entscheiden sich aus eigenem Antrieb für eine Leberreinigung und nutzen dafür natürliche Rezepte und Anleitungen, die sie in Büchern oder online gefunden haben. Dabei werden oft Zutaten wie Grapefruit und Bittersalz verwendet.
Spezialisten aus der Naturheilkunde bieten die Methoden ebenso an. Diese basieren auf natürlichen Heilmitteln und Verfahren, wobei die Patienten individuell angeleitet und beraten werden, um sicherzustellen, dass die Reinigung effektiv und sicher ist.
In einigen besonderen Fällen, insbesondere bei ernsthaften Lebererkrankungen oder Gallensteinproblemen, könnten medizinische Fachkräfte eine professionelle Behandlung durchführen.
Wir sind weder Heilpraktiker, noch Ärzte, noch irgendwelche offiziell anerkannten Heiler. Darum schreiben wir diese Artikel vornehmlich, um Selbst-Erfahrungen widerzugeben und jeden zu ermutigen wieder in Eigenverantwortlichkeit zu handeln.
Wir möchten und dürfen niemanden animieren hier empfohlene Produkte einzunehmen. Das ist uns nicht erlaubt. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, und all die genannten Möglichkeiten ersetzen nicht,
bei Beschwerden, oder Symptomen, die Rücksprache mit einem Arzt!
Zeolith
Was ist Zeolith?
Zeolith ist ein Meister der Entgiftung. Die fein vermahlene Mineralerde verfügt gleich über mehrere Mechanismen, mit denen sie den menschlichen Körper von Giften befreien kann. Ähnlich wie ein Schwamm bindet der Zeolith Giftstoffe an sich: Säuren, Schwermetalle, Darmgase, Bakteriengifte, Schimmelpilzgifte und viele mehr. Diese können jetzt völlig unproblematisch mit dem Stuhl ausgeschieden werden und belasten ab sofort den Körper nicht mehr. Zeolith ist eine der einfachsten und preiswertesten Entgiftungsmethoden, die es gibt und die fast jeder problemlos zu Hause durchführen kann.
Mit dem Begriff Zeolith ist immer Klinoptilolith gemeint, denn es gilt von den über 100 Zeolitharten als das einzige, welches in mikronisierter, d.h. in extrem fein gepulverter Form, dem menschlichen Organismus von Nutzen ist und daher zu den bedeutsamsten Naturmineralen auf Erden gehört.
Es ist ein Mineral vulkanischen Ursprungs, dessen Grundstruktur sich aus Aluminium- und Siliziumatomen zusammensetzt, die durch Sauerstoffatome miteinander verbunden sind, und das aufgrund seiner großen inneren Oberfläche sehr bindungsfähig ist, d.h. geeignet, Stoffe an sich zu binden, zu transportieren und abzugeben oder auszutauschen.
Zeolithe besitzen eine komplexe, kristalline Struktur, in welcher sie Hohlräume, Kanäle und Schächte ausgebildet haben und daher als Träger vieler anderer Stoffe fungieren, welche durch die große „käfigartige“ Struktur adsorbiert (gebunden) werden.
Das „Zeolith- Prinzip“ ist das eines porigen, trockenen Schwammes, der Feuchtigkeit aufsaugt und hält und mit der Feuchtigkeit andere in ihr befindliche Partikel, soweit diese in die Hohlräume des Schwammes passen, bindet. Die starken Adsorptionseigenschaften („Haftungseigenschaften“) und die lonenaustauschfunktion erklären die weitreichend positive Wirkung auf den Gesamtorganismus und seine wertvolle gesundheitsfördernde Wirkung, was Forschungsergebnisse und praktisch-medizinische Erfahrungen des letzten Vierteljahrhunderts belegt haben. Wichtig: Das Zeolith wird mit seinem Aluminiumanteil und den Toxinen in den Hohlräumen komplett ausgeschieden.
Welche Eigenschaften zeichnen Zeolith Klinoptilolith aus?
- Adsorptionsfähigkeit (Bindungseigenschaft)
- lonenaustausch (stoppt pathogene Prozesse im Körper)
- Katalysatorfunktion (beschleunigen viele biologische Prozesse)
- Hoher Siliziumgehalt (essentielles Spurenelement im Körper)
- Regulierung des Elektrolythaushaltes (greift in den Mineralstoffwechsel ein)
- Autoregulation des Organismus (reguliert Stoffwechselprozesse)
- ist biogen geprägt (natürlichen Ursprungs)
Was macht Zeolith Klinoptilolith in unserem Körper?
Zeolith
- entgiftet den Darm und Gesamtorganismus von Schwermetallen (Cadmium, Blei, Quecksilber), Giftstoffen aus Umwelt und Ernährung (DDT, Farb- und Konservierungsstoffen, Unkraut-vernichtungs- und Spritzmitteln) und Radionukliden (z. B. Cäsium und Strontium).
- regt die Bewegung der Darmmuskulatur an und erleichtert so die Verdauung.
- leitet aus dem Darm toxische Medikamentenbestandteile aus (z.B. aus konventionellen Lebensmitteln und Trinkwasser), pathogene Mikroben und giftige Stoffwechselrückständen von pathogenen Bakterien, Viren und Pilzen (z.B. Fäulnis- und Gärungsgifte) aus dem Darm.
- vermindert die Rückresorption von Giftstoffen in Dickdarm und Leber.
- stimuliert das darmassoziierte Immunsystem, indem es die Bildung von Immunzellen im Darm aktiviert.
- neutralisiert durch die Abgabe freier Elektronen die sogenannten freien Radikalen, die Zellen schädigen, und bindet Protonen, die Urheber der Säuren, bereits am Entstehungsort im Darm.
- reguliert einen gestörten Fett-, Eiweiß- und Kohlehydratstoffwechsel, die Funktion des Kreislauf-, Nerven- und Verdauungssystems und verbessert die Bioverfügbarkeit von Mikronährstoffen.
- entlastet die Verdauungs- und Entgiftungsorgane und optimiert so das körpereigene Enzymsystem.
- fördert die Remineralisierung des Körpergewebes, indem es den Aufbau von Knochen, Knorpeln, Nägeln und Haaren ankurbelt und den Abbau dergleichen hemmt.
- stärkt das spezifische und unspezifische Immunsystem, steuert Blutdruck und Blutgerinnung und vergrößert den Anteil roter Blutkörperchen.
Schwermetallausleitung
Schwermetallausleitung
Mikronährstofftherapie
Schwermetalle ausleiten
Alpha-Liponsäure (Thioctsäure) ist eine körpereigene schwefelhaltige Substanz, die als universelles Antioxidans an vielen Stoffwechselvorgängen im lipophilen und hydrophilen Milieu beteiligt ist und bei chronischen Metallintoxikationen zur Schwermetallausleitung und Stärkung der Leberfunktion eingesetzt werden kann.
Chlorella vulgaris, eine einzellige Süßwassergrünalge, ist ein wirkungsvoller Chelatbildner und kann bei akuten sowie chronischen Belastungen die Ausleitung von Giftstoffen, insbesondere von Quecksilber, fördern. Chlorella wirkt primär über die Bindefähigkeit von Schwermetallionen im Darm. Dabei werden vor allem die Metalle Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen und Nickel gebunden und über den Darm ausgeschieden. Da der hohe Zelluloseanteil von Chlorella die Darmperistaltik anregt, ist ein schneller Abtransport der toxischen Schwermetalle gewährleistet. Die in den Algen enthaltenen Nährstoffe wie Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und mehrfach ungesättigte Fettsäuren können zudem die Mängel, die während einer Ausleitung entstehen, wirkungsvoll ausgleichen.
Bärlauch kann zur Lockerung der Schwermetalle aus den Depots verwendet werden. Bärlauch liefert zudem die für Entgiftungsreaktionen notwendigen aktivierten Schwefelverbindungen. Diese können Schwermetalle als Komplex bilden und sie dadurch der Ausscheidung zugänglich machen.
L-Glutathion bewahrt Zellstrukturen, Lipide, Proteine und Nukleinsäuren vor oxidativen Schädigungen durch Sauerstoff- und Wasserstoffperoxidradikale. Glutathion ist wesentlich an der Entgiftung toxischer Stoffwechselprodukte sowie an der Detoxifizierung von Aflatoxinen, Xenobiotika und Schwermetallen beteiligt. Insbesondere Formaldehyd und Acetaldehyd, zwei Zellgifte, die durch Alkohol, Arzneimittel oder Pestizidbelastungen in der Leber entstehen, werden durch das reduzierte Glutathion neutralisiert. Neben der Entgiftungsleistung wird auch die Synthesekapazität der Leberzellen direkt durch den intrazellulären Glutathionbestand beeinflusst.
Zeolith ist durch seine starken adsorptiven Eigenschaften dazu in der Lage, Schwermetalle irreversibel bzw. mit einer sehr hohen Bindungsaffinität zu binden. Diesen Effekt macht sich die Medizin v. a. im Rahmen von Schwermetallintoxikationen zunutze, wie sie beispielsweise bei Bergbauarbeitern auftreten. Untersuchungen zeigen, das Probanden mit der Einnahmen von Zeolith eine um zumindest 50 % erhöhte Schwermetall-Ausscheidungsrate aufweisen, für Arsen und Thalluim werden sogar Werte von 120% erreicht.
Leber entlasten
Mariendistelextrakt (Silby fructus) mit dem Wirkstoffkomplex Silymarin zeigt stark entzündungshemmende, leberprotektive und immunmodulierende Wirkung bei Hepatitispatienten. Silymarin kann das Eindringen von toxischen Verbindungen in die Hepatozyten durch sein Anbinden an Membranproteine verhindern. Zudem wird die Eiweißsyntheserate und damit die Regenerationsfähigkeit der noch gesunden Leberzellen erhöht sowie die Reparation bereits eingetretener zellular-struktureller Schäden gefördert.
Artischockenextrakt (Cynara scolymus), mit der Leitsubstanz Cynarin, hat neben leberprotektiver Wirksamkeit auch choleretische und antidyspeptische Effekte. Artischocke erhöht die Stoffwechselleistung der Leber, regt das Zellwachstum und die Zellteilung an und schützt durch eine antioxidative Wirkung gegen viele zelltoxische Substanzen.
Entgiftungsleistung verstärken
L-Glutathion, eine intrazelluläre Schwefelverbindung, ist eines der wichtigsten antioxidativen Redoxsysteme im intrazellulären Raum. L-Glutathion bewahrt Zellstrukturen, Lipide, Proteine und Nukleinsäuren vor oxidativen Schädigungen durch Sauerstoff- und Wasserstoffperoxidradikale. Glutathion ist wesentlich an der Entgiftung toxischer Stoffwechselprodukte sowie an der Detoxifizierung von Aflatoxinen, Xenobiotika und Schwermetallen im Rahmen der hepatozellulären Biotransformation beteiligt.
Selen ist für die Aktivität der Glutathionperoxidase, eines der wichtigsten Entgiftungsenzyme, verantwortlich. Eine unzureichende Selenversorgung führt zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Entgiftungskapazität, wodurch es für den Körper zu einer erhöhten toxischen Belastung kommt.
Zink und Kupfer sowie die Vitamine B2, B6und Vitamin C greifen ähnlich wie Selen an mehreren Stellen in die Entgiftungsprozesse ein.
Sekundäre Pflanzenstoffe spielen im Rahmen der Enzyminduktion eine wichtige Rolle bei der Entgiftung. Insbesondere die Glukosinolate und Indole, die in Brokkoli, Senf oder Kohlarten zu finden sind, sowie auch Resveratrol oder Gelbwurz (Curcuma longa) stehen dabei im Vordergrund. Sie üben nachweisbar eine aktivitätssteigernde Wirkung auf die Entgiftungsenzyme aus. Die Glukosinolate werden durch das Enzym Myrosinase, das von der Darmflora gebildet wird, in Isothiocyanate umgewandelt, die dann über das Glutathion in die Phase-II-Reaktionen eingreifen.
Weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Entgiftungsleistung
Die Ausscheidung nierenpflichtiger Metabolite hängt von einer ausreichenden Flüssigkeitsmenge und vom pH-Wert des Urins ab. Bei Übersäuerung und einem dauerhaft erniedrigten pH-Wert können saure Toxine nur unzureichend eliminiert werden. Zudem ist die Aktivität aller Enzymsysteme von einem exakten, in dem Fall leicht alkalischen pH-Wert abhängig. Deshalb sind Präparate zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes als Maßnahmen zur Entgiftung und Reinigung auch von therapeutischer Bedeutung. Zur Erhöhung der Giftstoffausleitung über den Darm empfiehlt sich die ergänzende Einnahme von Ballaststoffen.
Empfohlene Dosierung
Mikronährstoff | Empfohlene Tagesdosis
Alpha-Liponsäure | 600 - 1200 mg
Chlorella | 2- 3 g
L-Glutathion | 100 - 400 mg
Mariendistel | 300 - 400 mg
Artischocke | 600 - 900 mg
Selen | 200 - 500 µg
Zink | 25 - 50 mg
Kupfer | 2 - 3 mg
Vitamin C | 500 - 3000 mg
Vitamin B2 | 5 - 20 mg
Vitamin B6 | 50 - 100 mg
Traubenkernextr. | 200 - 1200 mg
Curcuma | 50 - 1500 mg
Ballaststoffe (Flohsamen) | 3 - 4 g
Zeolith | 5 -10 g
Laboruntersuchung
Glutathion-S-Transferasen - Entgiftung Phase 2 | Ist die Aktivität der GST unzureichend, sammeln sich vermehrt Metabolite der Entgiftungsreaktionen der Phase I im Organismus an. | Biochemie der Entgiftung
Cytochrom P450 - Entgiftung Phase 1 | Diese Enzyme katalysieren im Rahmen der Phase I oxidative Reaktionen und transformieren dabei nicht nur verschiedene körpereigene Substanzen (wie z. B. Hormone), sondern auch Fremdstoffe wie Medikamente, Pestizide oder auch Koffein. | Biochemie der Entgiftung
Organix® | Urintest zum Nachweis von organischen Säuren | Organix®
Porphyrine | Biomarker zur Erfassung von Schwermetall und Xenobiotika-Belastungen | Porphyrine im Urin
Glutathion | Der Quotient aus der vorliegenden Menge an reduziertem und oxidiertem Glutathion ([GSH]/[GSSG]) spiegelt die aktuelle Belastung der Zelle wieder | Glutathion-Stoffwechsel
DMPS-Test | DMPS (2,3-Dimercaptopropan-1-Sulfonsäure, Natriumsalz) bildet wasserlösliche Komplexe mit den Schwermetallen As, Au, Cd, Cr, Cu, Co, Hg, Ni, Pb, Pd, Sb, Sn, Zn und bewirkt dadurch die Mobilisierung von Schwermetallen aus den Organen, wodurch diese im Urin besser detektierbar werden.
Wir sind weder Heilpraktiker, noch Ärzte, noch irgendwelche offiziell anerkannten Heiler. Darum schreiben wir diese Artikel vornehmlich, um Selbst-Erfahrungen widerzugeben und jeden zu ermutigen wieder in Eigenverantwortlichkeit zu handeln. Wir möchten und dürfen niemanden animieren hier empfohlene Produkte einzunehmen. Das ist uns nicht erlaubt. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, und all die genannten Möglichkeiten ersetzen nicht, bei Beschwerden, oder Symptomen, die Rücksprache mit einem Arzt!
Wir sind weder Heilpraktiker, noch Ärzte, noch irgendwelche offiziell anerkannten Heiler. Darum schreiben wir diese Artikel vornehmlich, um Selbst-Erfahrungen widerzugeben und jeden zu ermutigen wieder in Eigenverantwortlichkeit zu handeln.
Wir möchten und dürfen niemanden animieren hier empfohlene Produkte einzunehmen. Das ist uns nicht erlaubt. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, und all die genannten Möglichkeiten ersetzen nicht,
bei Beschwerden, oder Symptomen, die Rücksprache mit einem Arzt!